Namibia und Deutschland im Fokus einer Ausstellung

Freiberg. „Namibia und Deutschland-aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung“ heißt eine neue Ausstellung im Foyer des Hauptgebäudes der TU Bergakademie Freiberg.

Erstaunlich, dass Land war nur knapp drei Jahrzehnte deutsches Mandatsgebiet, prägt es aber bis heute. Auch nach der Annexion durch Südafrika 1915 hielten  nicht wenige deutsche Ingenieure und Bergbauexperten „Deutsch-Südwest“ die Treue, gibt’s bis heute noch viele Verbindungen.

Als sich im März 1990 Namibia endlich von Südafrika lösen konnte, kam es übrigens noch zur getrennten Anerkennung von DDR und BRD.

Die schön bebilderte Ausstellung zeigt an Beispielen aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Tourismus die besonderen und vielfältigen Beziehungen.

Zur Eröffnung war auch der neue namibische Botschafter Andreas B.D. Guibeb (im Bild mit MdB Veronika Bellmann) gekommen. Er hielt eine Rede in fließendem Deutsch und traf sich mit seinen Landsleuten, die an der TU Bergakademie Freiberg studieren.

Die Ausstellung – für jeden Geschichtsfreund ein Muss – läuft noch bis zum 11. März.

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