Neue Gedenktafel für Barbara Uthmann

OB Rolf Schmidt und Ministerin Petra Köpping (3.v.r.) vor der neuen Gedenktafel für Barbara Uthmann.
Foto: André Kaiser

Neue Ehre für Barbara Uthmann

Annaberg-Buchholz. Sachsen Gleichstellungsministerin Petra Köpping weihte am 19. Oktober am Haus Markt 8 zusammen mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt eine neue Gedenktafel für Barbara Uthmann (1514 bis 1575) ein. Die Initiative geht vom Landesfrauenrat Sachsen aus, der im Rahmen des Projektes „frauenorte sachsen“ seit 2016 sechs Gedenktafeln aufgestellt hat.

Zuletzt am 11. Oktober 2017 für die Kinder- und Jugendbuchautorin Mira Lobe in Görlitz. Zuvor wurden in diesem Jahr Clara Zetkin in Wiederau, Frauenrechtlerin Marie Stritt in Dresden und die Konzertpianistin Louise Hauffe in Bad Düben geehrt.
Carolin Menz vom Landesfrauenrat: „Nach der Einweihung der dann siebten Tafel für Barbara Uthmann, planen wir in diesem Jahr noch eine Stele in Freiberg für Anna von Dänemark einzuweihen. Im kommenden Jahr wird es weitere neue frauenorte in Sachsen geben.“

Petra Köpping: „Ich freue mich sehr, dass ich bei der Einweihung der Gedenktafel für Barbara Uthmann mit dabei sein darf. Als erste bedeutende Unternehmerin im Montanwesen wird sie bis heute in ihrer Heimatstadt Annaberg-Buchholz verehrt und ist im Stadtbild präsent. Ihre Unternehmensphilosphie steht beispielhaft für ein Unternehmertum, wie wir es aus dem 19. Jahrhundert von Robert Bosch oder Carl Zeiss kennen. Es ist geprägt von unternehmerischer Leidenschaft in Verbindung mit bürgerschaftlicher und sozialer Verantwortung. Damit ist sie auch ein großes Vorbild für heutige Gründerinnen in Sachsen.“

Diese Gedenktafel wurde am 19. Oktober in Annaberg-Buchholz zu Ehren von Barbara Uthmann enthüllt. Katrin Grella (Katrin Grella Graphic Design, Leipzig) entwarf sie. Kosten: 330 Euro.
Foto: SMS

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