Neue Hinweise im Fall der ermordeten Babys

Das tote Baby in Schwarzenberg erhielt den Namen Max Winter. Sein Grab befindet sich  auf dem Schwarzenberger Zentralfriedhof. Foto: Birgit Hiemer

Die Mutter des im Januar 2011 im Schwarzenberger Stadtteil Sonnenleithe gefundenen ermordeten Babys und des toten Babys in Rotava (Juni 2012) konnte noch nicht gefunden werden. Deshalb wurden 320 Frauen aus dem Wohngebiet Sachsenfeld im August dieses Jahres erneut zu einer DNA-Reihenuntersuchung eingeladen. So sollten die im näheren Wohnumfeld des Fundortes von Max Winter noch bestehenden Lücken in Bezug auf dort wohnhafte Frauen, die zum Tatzeitpunkt vom Alter her als mögliche Kindesmutter in Betracht kommen, geschlossen werden.

Nun sind diese Ermittlungen fast abgeschlossen. Lediglich drei DNA-Proben stehen noch aus, wobei mit einer der betroffenen Frauen bereits ein Termin zur Probennahme vereinbart ist. Die zwei verbleibenden Frauen werden in naher Zukunft von den Ermittlern aufgesucht werden.

In Bezug auf die Mithilfe durch sowie die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung bei den Ermittlungen ziehen die Kriminalisten eine durchweg positive Bilanz. Dies zeigt sich auch darin, dass neben den Speichelproben noch 20 Hinweise gegeben wurden, die bis auf fünf bereits abschließend überprüft werden konnten. Bislang ist es allerdings noch nicht gelungen, die Mutter der beiden tot aufgefundenen Babys zu identifizieren. Es stehen aber auch die Ergebnisse der DNA-Abgleiche noch aus. Diese bleiben abzuwarten.

Die für Hinweise, die zur Ermittlung der Kindesmutter führen, ausgelobte Summe von 5.000 Euro besteht nach wie vor. Hinweise werden jederzeit durch die Zwickauer Kriminalpolizei entgegen genommen, Telefon 0375 4284480. pm/hb

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