Neue Stadtnetzwerkerin setzt auf Teamwork

Von Frankfurt am Main ins Erzgebirge – Sarah Müller vollzog diesen Umzug und freut sich nun auf ihre neue Tätigkeit als Stadtnetzwerkerin.
Foto: H.-J. Schwochow

Schwarzenberg. Wie beschreibt eine gebürtige Frankfurterin, die seit dem 1. Juli in Schwarzenberg ihre zweite Heimat gefunden hat und hier für die nächsten zwei Jahre als Stadtnetzwerkerin tätig sein wird, ihre neue Wirkungsstätte? Die 31-jährige Mediengestalterin und Journalistin Sarah Müller fasst in ihrer optimistisch-frohen Ausstrahlung ihre ersten Eindrücke so zusammen: „Schwarzenberg zeigt sich mir als eine geruhsam-schöne Stadt, in der viel los ist und die voller Leben steckt.“

Bisher war sie „fleißig am Gucken“ und konnte verständlicherweise bei ihrer offiziellen Amtseinführung am 14. Juli vor der Lenkungsgruppe Stadtmarketing noch keine Konzepte „aus dem Hut zaubern“. Vielmehr kommt es ihr darauf an, in den nächsten Wochen die Sorgen, Vorstellungen und Wünsche der Geschäftsleute in der Alt-, Vor- und Neustadt kennenzulernen. Gleiches gilt für die bestehenden Arbeitsgruppen, den Wirtschafts- & Gewerbeverein Region Schwarzenberg e. V. oder für die zahlreichen Vereine.

Bewährtes beibehalten, Bisheriges auf den Prüfstand stellen, neue Ideen entwickeln und umsetzen, die jungen Leute im Blickfeld behalten und moderne Vermarktungsstrategien entwickeln – an Arbeit fehlt es der Neu-Schwarzenbergerin wahrlich nicht. Sie fängt dabei allerdings nicht beim Punkt Null an. Wer sich aufmerksam und unvoreingenommen in der Stadt umschaut, sieht auf Schritt und Tritt das veränderte Erscheinungsbild und spürt das vielfältige Kultur- und Vereinsleben der Großen Kreisstadt. Daran hat auch die vorherige Stadtnetzwerkerin Nicole Ullmann einen Anteil. Ihr Arbeitgeber war bis 2018 der Wirtschafts- und Gewerbeverein. Besonders der Kunstfreunde Schwarzenberg e. V. unter Vorsitz von Lilly Vicedom und die Stadtverwaltung bemühten sich seither um eine Neubesetzung der Stelle. Das ist nun gelungen.

Der Verein ist Träger des Projektes „Stadt-Netzwerker-Gemeinsam vor Ort für Alle“, welches über Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 130.712,81 Euro (Eigenmittelanteil der Stadt: 6.879,63 Euro) gefördert wird. Sarah Müller freut nicht nur auf ihre Tätigkeit als Stadtnetzwerkerin. Gespannt ist sie zudem auf die Rock-Konzerte auf der Waldbühne.

Autor: H.-J. Schwochow

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