„Nicht zerreden, sondern fördern“

Das Modell erinnert an längst vergangene Zeiten. Geht es nach den Plänen der Stadt, soll in den nächsten zwei JAhren wieder richtig Leben auf dem Bahnhofsareal einkehren. Foto: Alice Jagals

Das Modell erinnert an längst vergangene Zeiten. Geht es nach den Plänen der Stadt, soll in den nächsten zwei Jahren wieder richtig Leben auf dem Bahnhofsareal einkehren. Foto: Alice Jagals

Crimmitschau. Bis 2017 könnte der seit Jahren recht triste Crimmitschauer Bahnhof als Gesundheitsbahnhof ein bedeutender Dreh- und Angelpunkt sein. Zumindest, wenn es nach den Aussagen von Andrea Beres von der Crimmitschauer Wirtschaftsförderung und Andreas Worb von der Stadtentwicklung GmbH (STEG) geht. Für Fragen standen die beiden beim achten Crimmitschauer Wirtschaftstreff Rede und Antwort und das auch noch im „Objekt der Begierde“.

Doch wer von den geladenen Gäste glaubte, einen tieferen Einblick in das Gebäude erhaschen zu können, der ging leer aus. „Dafür ist das Gelände noch zu unsicher“, erklärte Oberbürgermeister Holm Günther. Wurde bisher die Dachsicherung für 280.000 Euro vorgenommen, werden seit heute, 5. Oktober, weitere Sicherungsarbeiten im Umfang von 90.000 Euro begonnen.

Da ist noch eine Menge Potential: Kurz vor dem Wirtschaftstreff wurde die Bahnhofshalle noch einmal ordentlich geputzt. Foto: Alice Jagals

Da ist noch eine Menge Potential: Kurz vor dem Wirtschaftstreff wurde die Bahnhofshalle noch einmal ordentlich geputzt. Foto: Alice Jagals

Der Ort zum diesjährigen Wirtschaftstreff war ganz bewusst gewählt: „ Ein solches Projekt darf nicht nur in den Köpfen bleiben, sondern auch real vorstellbar nach außen transportiert werden“, betonte Andreas Worb. „Man darf eine solche Idee nicht zerreden. Man muss nach vorn schauen und sich die die Frage stellen, wie man sich das Areal einmal vorstellen könnte“, so Worbs weiter und sagte zugleich, dass Investoren keine „Tippeltappeltour-Entscheidungen“ wollen.

Wer in den letzten Monaten ein eindeutiges Interesse bekundet hat, wurde nicht gesagt. Allerdings gäbe es eine 80-prozentige Absichtserklärung. Die Aufteilung im gesamten Gebäude bleibt ebenfalls offen. Insofern können Interessenten sogar ihre Wünsche noch äußern, welchen Platz sie bräuchten.

Geplant sind Arztpraxen von 100 bis 200 Quadratmeter Fläche sowie weitere ähnliche gesundheitsnahe Angebote und Dienstleistungen.

Nähere Informationen gibt es bei Andrea Beres, Leiterin Wirtschaftsförderung und Tourismus Crimmitschau, unter der Telefonnummer 03762/ 908000.

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