Niederlage für den FC Erzgebirge Aue in Sandhausen

Aues Clemens Fandrich konnte die Niederlage auch nicht verhindern. Foto: Stefan Unger

Aue war mit einem 2:1 Erfolg über das Spitzenteam 1. FC Heidenheim in die Rückrunde der Zweiten Bundesliga gestartet. Genauso erfolgreich war der SV Sandhausen, der mit einem überraschenden 3:0 Auswärtssieg aus Düsseldorf die Heimfahrt antrat.
Aues Trainer Pavel Dotchev lies mit einer Ausnahme die erfolgreiche Mannschaft der Vorwoche auflaufen: Für Calogero Rizzuto spielte von Beginn an Siegtorschütze Dimitrij Nazarov im rechten Mittelfeld.

Die Gäste aus Aue begannen sehr konzentriert, machten die Räume eng und ließen die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen. Erst in der 20. Minute hatten die Badener mit einem Schuss von Linsmayer aus 20 Metern für so etwas wie Gefahr gesorgt. Bereits in der 25. Minute kam der Auer Pepic für den gelbvorbelasteten Samson in die Partie. Die erste Halbzeit verlief ohne Höhepunkte. Aue hatte mehr vom Spiel und hielt den Ball vom eigenen Strafraum fern. Allerdings verweigerte der Marburger Christof Günsch den Veilchen in der 32. Minute einen klaren Strafstoß, als Knipping Pascal Köpke ganz klar von den Beinen holte.

Nach dem Pausentee kamen die Sandhausener etwas besser zum Zug. Und in der 50. Minute gingen sie wie aus dem Nichts mit der ersten Chance im Spiel in Führung. Nach einer Flanke von links köpfte Gordon aufs Tor und Tiffert lenkte das Leder mit dem Oberschenkel ins eigene Tor. Hier hatten die Lila-Weißen einfach Pech. Glück hatten sie dann aber zwei Minuten später, als ein Schuss aus Nahdistanz an die Latte sprang.

Aue machte dann auf und verstärkte mit Bunjaku und Skarlatidis die Offensive. Doch das Tor machten die Einheimischen in der 75. Minute. Pledl steckte herrlich auf Höler durch, der frei vor Männel auf seinem Sturmpartner quer legte. Aus zehn Metern muss der Angreifer nur noch einschieben. Die Badener spielten nun wie Aue in der ersten Hälfte. Aus einer sicheren Abwehr fuhren sie gefährliche Konter. So sher sich die Erzgebirger bemühten, am Strafraum waren sie mit ihrem Latein am Ende.

Aue: Männel – Kalig, S. Breitkreuz, Susac, Hertner – Tiffert, Samson (25. Pepic/57. Bunjaku) – Fandrich, Adler(76. Skarlatidis), Nazarov – Köpke.
Sandhausen: Knaller – Klingmann, Gordon, Knipping, Roßbach – Linsmayer, Kulovits (65. Lukasik) – Pledl, Vunguidica (64. Sukuta-Paso) – Höler, Wooten.
Zuschauer: 6.300.
Schiedsrichter: Christof Günsch (Marburg)

Jobs in Deiner Region

Facebook