Niederlage trotz guter Leistung: Veilchen verlieren in Heidenheim

Wiederum waren zahlreiche Aue-Fans nach Heidenheim gereist und wurden einmal mehr enttäuscht. Foto: Stefan Unger

Aues Coach Thomas Letsch verändert in Heidenheim seine Startelf nach dem 0:2 gegen Düsseldorf auf zwei Positionen: Tiffert und Kvesic bleiben auf der Bank. Für sie beginnen Soukou und Wydra
Der FC Erzgebirge Aue war nicht nur in der Anfangspahse die aktivere Mannschaft und hatte durch Pascal Köpke in der 17. Minute die Riesenchance zur Führung, als der Stürmer nach einem langen Ball von Rizzuto frei vor Torhüter Müller auftauchte, aber die Kugel nicht richtig traf.
Das machten die Heidenheimer in der 22. Minute besser.
Schnatterer bekam auf dem linken Flügel den Ball. Seine Mitspieler rückten nach, weshalb der Heidenheimer Dauerbrenner das Spielgerät mit einer perfekt getimten Diagonalflanke auf den rechten Flügel in den Lauf von Thiel, wo Aues Hertner schlecht verteidigte. Thiel nahm die Hereingabe stark an und drückte die Kugel dann aus kurzer Distanz vorbei an Männel ins Tor. Doch die Gäste ließen nicht nach und spielten couragiert weiter nach vorn. Und wurden belohnt:
Nazarov schickte in der 30. Minute Köpke steil in den Heidenheimer Strafraum. Der lässt Beermann klug vorbeigrätschen und probiert es aus spitzem Winkel, FCH-Torhüter Müller wird getunnelt und kann den Ball nur abfälschen. Hinter ihm rauscht Soukou heran und drückt die Kugel aus kurzer Distanz in die Maschen.
Danach taten sich die Hausherren, die verunsichert wirkten, sehr schwer. Aue war stets im Bilde, agierte klug, setzte Akzente und schaltete bei Ballbesitz schnell um. Und um ein Haar wäre den Veilchen kurz vor der Pause die Führung geglückt: Soukou war über links durchgebrochen und lief frei auf Müller zu. Seinen Lupfer kann der Heidenheimer Schlussmann aber abfangen.
Nach dem Wechsel das gleiche Spiel: Aue hat mehr Ballbesitz und glänzt durch viel Laufarbeit. Und hat durch Nasarov eine weitere gute Möglichkeit (56.). Clemens Fandrich zog im Mittelfeld geschickt die Fäden. Doch das 2:1 machten in der 81. Minute die Hausherren, die nach einem Doppelpass durch Rivero die Entscheidung herbeiführten. Zuvor sah der Auer Kempe die Ampelkarte-eine völlig überzogene Entscheidung.
Fazit: Die bessere Mannschaft hat verloren. Aue hat sich teuer verkauft und wurde unter Wert geschlagen, weil wieder die Chancen liegen gelassen wurden.
Heidenheim: Müller – Strauß, Wittek, Beermann, Feick Griesbeck, Thiel, Pusch (77. Rivero), Dovedan (63. Skarke), Schnatterer – Glatzel (57. Verhoek). Trainer: Schmidt
Aue: Männel – Kalig, Rapp, Kempe (76. Gelb/Rot) – Rizzuto (85. Ferati), Wydra, Fandrich, Hertner – Soukou (74. Maria), Nasarov – Köpke (78. Cacatalua).
Trainer: Thomas Letsch.
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

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