Niederwürschnitz auf gutem Weg? Bürgermeister Matthias Anton ist seit 100 Tagen im Amt

Niederwürschnitz` Bürgermeister Matthias Anton steht für die Eigenständigkeit der Gemeinde.
Foto: Stefan Unger


Zur Person: Matthias Anton ist 37 Jahre, wohnt in Niederwürschnitz und arbeitet im Hauptberuf als Verkaufsberater und Personalleiter in einem Autohaus in Meerane.
WochenSpiegel-Redakteur Stefan Unger führte mit dem Bürgermeister das folgende Interview.
Was sind die wichtigsten Aufgaben, die vor Ihnen liegen?
Zunächst geht es darum, die Eigenständigkeit von Niederwürschnitz zu erhalten, denn nur so können wir über die Angelegenheiten unserer Gemeinde auch in Zukunft selbst entscheiden. Im Ort stehen in nächster Zeit verschiedene Investitionen auf der Agenda, so zum Beispiel Straßenbauprojekte wie die August-Bebel-Straße. Weiterhin soll eine grundhafte Neugestaltung des Bürgerparks erfolgen. Eine wichtige Investition in die Sicherheit unserer Bürger ist die geplante Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für die Feuerwehr. Mir ist es zudem ein Herzensanliegen, unsere Vereine noch stärker zu unterstützen als bisher. Dazu werde ich im Rahmen der nächsten Haushaltsaufstellung entsprechende Vorschläge unterbreiten.

Sind nach Ihrer Wahl Gemeinderäte ausgeschieden?
Nein, alle haben ihren Sitz im Gemeinderat behalten. Dr. Uwe Landmann (SPD) und Lutz Ehnert sind meine Stellvertreter. Die Gemeinderäte sind allesamt von den Bürgern gewählt worden und es ist ein gutes Signal, dass alle weiterhin zu ihrer Verantwortung stehen.

Herr Anton, die Verwaltungsgemeinschaft mit Lugau soll aber weiterhin bestehen bleiben?
Selbstverständlich, ich stehe zu der Verwaltungsgemeinschaft mit Lugau. Mit Bürgermeister Thomas Weikert bin ich mir einig darüber, dass Lugau und Niederwürschnitz dabei als „Partner auf Augenhöhe“ zusammenarbeiten. Über die weitere Umsetzung und konkrete künftige Ausgestaltung der Verwaltungsgemeinschaft werden wir zeitnah erste Gespräche führen.

Waren Sie mit dem Ablauf der Kirmes in Niederwürschnitz zufrieden?
Die Kirmes war ein voller Erfolg. Es wurde an der Tenne in diesem Jahr wieder ein Festzelt aufgestellt und ausgelassen bei Live-Musik gefeiert. Das Gelingen dieses Festes war aber nur durch eine tolle Unterstützung vieler fleißiger Helfer aus unseren Vereinen sowie unserer Rathaus- und Bauhofmitarbeiter möglich. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben!

Wie lief bisher Ihre Einarbeitung im Rathaus? Sie kommen ja aus der Automobilbranche.
Ich werde seit meinem Amtsantritt fast täglich mit neuen Sachverhalten konfrontiert. Es ist ein ständiger Lernprozess. Aber die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben mich bei der Einarbeitung in mein Amt von Anfang an kompetent und zuverlässig unterstützt.

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