Niners bezwingen Löwenpartie 87:83

Niners Chemnitz vs. Basketball Loewen Braunschweig v. li. im Zweikampf James Robinson (Braunschweig) und Marcus Thornton (Chemnitz). Foto: IMAGO/xFotostandx/xDostmannx

„Nur mit negativem Corona-Testergebnis“ – Be.Safe App herunterladen, den Eingang zur „Teststraße“ nehmen und ab zum Corona-Schnelltest. Der etwas andere Gang zum Heimspiel der Niners am Mittwoch (24. März) gegen die Löwen aus Braunschweig.

Doch die Mannschaften, Mitarbeiter und Presse werden nicht nur auf Covid-19 getestet, in Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz wolle der Verein heute  auch auf Corona-Schnelltest-App-Formate zurückgreifen. „Wir wollen schauen, ob alles schnell und reibungslos abläuft, um eventuell später wieder für Zuschauer einen Besuch ermöglichen zu können“, sagt Niners-Sprecher Matthias Pattloch.

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Es ist nun das erste Spiel der Chemnitzer  seit 14. Februar 2021 auf heimischen Parkett. Damals holten die Pastoren-Mannen den 85:83-Sensationssieg gegen Bayern München.  Danach folgte die Spielpause aufgrund  der EM-Qualifikation, erneute Coronaausfälle gefolgt von einer zweiwöchigen Quarantäne und drei aufeinanderfolgenden Auswärtspartien -allesamt mit einer Niederlage. Heute soll also wieder ein Sieg her.

Die Chemnitzer starten mit der gewohnten Starting–5 (Richter, Thornton, Mike, King, Harris).

Terrell Harris zu den ersten zwei Punkten (2:0). King im Anschluss für drei (5:0). Die Niners gehen zunächst stark in die ersten Minuten. Allerdings auch gefolgt von einer kleinen Foulparade beiderseits. Die Braunschweiger nun auf zwei ran (9:7). Harris danach gleich wieder für zwei (11:9).

Und mal wieder ein Foul seitens Chemnitz, anschließend zwei erfolgreiche Freiwürfe von Braunschweig (11:12). Beide Mannschaften scheinen ihre Punkte heute oft aus Freiwürfen bestreiten zu wollen (11:19).

Die Niners mit argen Problemen, defensiv gegen die Gäste anzukommen. Die wiederum legen nun offensiv so richtig los (11:25).

Mit einer letzten erfolglosen Aktion der Gäste geht das erste Viertel zu Ende. Allerdings mit Führung Braunschweig (20:33).

Chemnitz zeigt keine Lösungen unter dem Korb, und da waren sie wieder die Probleme namens Turnover (5:2; Q1). Bestraft durch Punkte der Gäste (20:37).

Die Niners machen bislang einzig mit Einzelaktionen, wie der Dreier von George King (23:39) auf sich aufmerksam. Das klappt aber immerhin gleich zweimal (28:39). Terrell Harris mit dem Zweier, inzwischen wieder auf neun ran (30:39). Weiter gehts jedoch nicht ran. Die Löwen wieder mit einem Vorsprung von 15 Punkte (35:50). Ende zweites Viertel.

Die Chemnitzer starten nun etwas konzentrierter in die zweite Hälfte, können sich wieder vortasten (45:56). Die Braunschweiger schlafen allerdings auch nicht. Die Niners nutzen nun aber mal ihre kurzen Nickerchen, Mike zum 52:60. Nun bloß noch fünf Punkte (55:60). Johnson verkürzt auf zwei (58:60). Die Dreierschraube bei den Chemnitzern dreht sich wieder, Thornton trifft zum 61:66, mit zwei hinterher (63:66).

Nun hält Chemnitz das Nickerchen, hoffentlich bloß ein Power-Nap. Braunschweig mit der 63:75-Führung. Die Niners kämpfen nun wieder um jeden Ball, sind aber punktemäßig noch nicht ganz aus dem Dornröschenschlaf erwacht, tasten sich nur langsam wieder heran (72:75). Steal Harris, es folgt das 74:75, 74:77, wieder nur auf einen 76:77.

Thornton mit Freiwürfen nun zur ersten Führung wieder seit langem in diesem Spiel (78:77). King baut aus (80:77). 12 Sekunden vor Schluss, Chemnitz führt mit vier (87:83).  Richter zum Freiwurf, beide daneben. Wer zur Halbzeit ausgeschalten hat, verpasste spannende letzte Minuten. Und letztlich auch den knappen aber hart umkämpften Sieg 87:83.

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