Niners entscheiden Zitterpartie für sich

Niners Kapitän Malte Ziegenhagen ging mit 5 Punkten in den ersten beiden Vierteln auf Rekordjagd. Mit 1.787 ist er Chemnitz bester Scorer. Foto: jh

Nach der knappen 92:91 Niederlage am Freitag in Paderborn, wollen die Niners Chemnitz am Sonntag in der heimischen Messe gegen den elften in der Tabelle, die Kirchheim Knights wieder siegen.

Schließlich konnten Chemnitz beste Korbjäger bereits alle 13 Heimspiele für sich entscheiden. Mit einem Sieg am heutigen Abend ist ihnen die Tabellenspitze in der BARMER 2. Basketballbundesliga ProA sicher und damit auch die beste Ausgangslage für die Play-Offs.

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Bereits im ersten Viertel legten die Chemnitzer alles in eine Wagschale und dominierten in den ersten Minuten, gekrönt durch einen 3er vom eingewechselten Malte Ziegenhagen (20:14), der wenige Sekunden danach mit einem 2er Sprungwurf zum Rekord ansetzte. Der Niners-Kapitän lag vor dem Paderborn-Spiel am Freitag mit 1.738 Zählern nur noch knapp hinter der ewigen Nummer 1 Jaivon Harris (1.764). Am heutigen Spieltag übertraf Ziegenhagen ihn und ist damit Chemnitz bester Scorer aller Zeiten (1.787) .

Gegen Ende des zweiten Viertels näherten sich die Gäste aus Kirchheim wieder an und legten zum Ausgleich auf (4.13; 40:40). Ihre größten Hoffnungen liegen gegen Chemnitz deutlich auf den beiden US-Guards  Jalan McCloud und DaJuan Graf sowie die deutschen Centerbrocken Andreas Kronhardt und Till Pape, die durchaus ihren Anteil am 43:49 hatten. Ihre Führung konnten die Niners somit nicht verteidigen. Mit 45:51 ging es in die Halbzeitpause.

Ins dritte Viertel startete die „Orange Army“ mit einem 3er durch Niklas Wimberg, ein kleiner Hoffnungsschimmer trotz deutlichen Ballverlusten auf Seiten der Pastore-Mannschaft (52:57). Dank eines gelungenen 3er durch Dominque Johnson gelang den Niners zwar eine knappe Führung, doch die Chemnitzer erkämpften sich den Ball wieder mehr (61:60).

Das letzte Viertel ließ wieder jeden der 4157 Zuschauer in der Messe Chemnitz zittern. Die Kirchheimer wieder in Führung (74:78). Die Chemnitzer wollte es den Gästen aber doch nicht ganz so einfach machen. Chris Carter verwandelte gleich zwei 3er, Stand 86:84, gefolgt von einem 3er-Wurf durch Niklas Wimberg (89:86). Doch die Gäste aus Kirchheim machten es kurz vor Schluss mit einem 3er Kevin Wohlrath noch einmal richtig spannend, da halfen auch nicht die Freiwürfe durch Jonas Richter, nur einer von zwei ging rein und reichte nur für einen Ausgleich (96:96). Schluss war damit aber noch lange nicht, es ging in die fünfminütige Overtime.

Doch wer dachte, einer von beiden holte sich den Sieg, der lag falsch. Zweite Overtime war angesagt. Keiner von beiden wollte sich geschlagen geben (127:124). Noch 8 Sekunden zu spielen. Nochmal 2 Freiwürfe für Kirchheim und Chemnitz. Endstand: 131:125. Zittersieg für Chemnitz.

 

 

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