Niners holen den elften BBL-Sieg

Marcus Thornton mit dem alles entscheidenden Dreier–Wurf zum 98:97–Sieg für Chemnitz. Foto: IMAGO / Alexander Trienitz

Die Niners empfingen am Montag (20:30 Uhr) die derzeit wohl formstärkste Mannschaft der easyCredit Basketball Bundesliga, die Hamburg Towers, in der Messe Chemnitz.

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Das Team aus der Hansestadt konnte zuletzt neun Spiele in Serie gewinnen und dabei unter anderem auch den FC Bayern, Oldenburg und sogar zweimal ALBA Berlin schlagen. „Hamburg hat richtig Fahrt aufgenommen und ist aktuell deutlich stärker als bei unserem ersten Duell“, glaubt NINERS-Coach Rodrigo Pastore nicht, dass sich die Nordlichter noch einmal so wie im Dezember überrumpeln lassen, als Chemnitz mit einem 95:75 die Punkte aus Hamburg entführte.

Wie bereits schon in der Partie gegen Crailsheim am vergangenen Mittwoch, werden Niklas Wimberg und Joe Lawson erneut verletzungsbedingt fehlen.

Starting-Five: Luis Figge, Jonas Richter, Isiaha Mike, Marcus Thornton und George King.

Die Hamburger mit dem ersten Ballbesitz. Die Niners allerdings bereits zu Beginn defensiv dran. Und King ist back, die ersten Punkte für Chemnitz (2:0).

Beide Mannschaften zeigen in den ersten Minuten eine starke Dynamik (7:7). George King mit einem wichtigen Konter (10:9). Bislang eine durchaus ausgeglichene Partie. Niners-Chefcoach Rodrigo Pastore nimmt jedoch nach dem 10:16 für Hamburg die erste Auszeit.

Nur nicht die Ballverluste wieder dominieren lassen, Niners!

Ein schwerer Wurf für Harris, der geht aber rein (12:16), gefolgt von zwei Punkten von Mike. Vier schnelle Punkte für die Gastgeber (14:16).

Doch die Hamburger lassen nicht locker, zeigen starkes Tempo und eine knallharte Verteidigung (14:21).

Und auch offensiv setzen die Hamburger mit einem Maik Kotsar und T.J. Shorts klare Zeichen. Beide finden immer wieder Lücken in der Chemnitzer Verteidigung (20:27). So beenden die Hamburger das erste Viertel mit einer 9-Punkte-Führung (20:29).

Die ersten Punkte im zweiten Viertel gehen an die Niners (22:29). Und ab und an haut der älteste Spieler der Chemnitzer, Virgil Matthews einen raus, drei für ihn (25:31). Wichtige Punkte, um wieder näher an die Gegner zu kommen.

Malte Ziegenhagen macht den 11:2-Lauf der Chemnitzer perfekt (31:31).

Jonas Richter setzt zur erneuten Niners-Führung an (33:31). Die Gegner nun etwas vom eigenen Spielsystem abgewichen, das wird gestraft durch die Sachsen (36:31).

Die Chemnitzer nun mit ihrer bislang stärksten Phase in dieser Partie, Richter mit dem schnellen Dunk zum 38:31. Hamburg kämpft sich auf vier Punkte heran (38:34). Aber Jonas Richter mit deutlichem Selbstbewusstsein heute, wieder zwei für ihn (40:34).

Doch Hamburg sollte man nicht aus den Augen lassen, diese werfen sich zum erneuten Ausgleich heran, strafen den Leichtsinn der Chemnitzer (40:40). Die finden sich zunächst wieder, Harris mit den schnellen zwei Punkten (42:40), gefolgt von drei Punkten eines bis dahin endlich wieder treffsicheren George King (45:40).  Ein kurzer Blick auf die Statistik bis dato: 67 Prozent 3-er-Quote für Chemnitz, Hamburg hingegen mit 29 Prozent.

Trotz acht Turnovers seitens der Gastgeber zeigen diese gute defensive Momente gegen die starke Hamburger Verteidigung (48:40).

Kleine Unachtssamkeiten der Niners  lassen allerdings die wiederum aufmerksamen Gäste aus der Hansestadt zur Halbzeitpause wieder auf drei herankommen (48:45).

Dynamisch gehts auch in die zweite Hälfte. Die Chemnitzer wollen die Führung beibehalten, das tun sie auch (58:50). Es bleibt aber nachwievor ein intensives Spiel, was keine Fehler erlaubt. Und ein George King, der an diesem Abend in Sachen Punkte bislang fehlerfrei ist (64:55). Ebenso Marcus Thornton kommt inzwischen besser ins Spiel, trifft zum 70:57.

Die Hamburg Towers versuchen nun in den letzten Minuten des dritten Viertels wieder näher heranzukommen (74:66), können allerdings nicht jeden Wurf erfolgreich abschließen, Chemnitz mit der dreizehn-Punkte-Führung (79:66). Damit gehts ins Schlussviertel.

Die Hamburger versuchen weiter, defensiv dran zu bleiben, kleine Lücken werden aber bestraft von den Chemnitzern, Jonas Richter mit den schnellen zwei Punkten zum 83:68.

George King treffsicher wie schon länger nicht mehr, trifft erneut für drei (86:72).

Die Chemnitzer leisten sich allerdings Fehler in der Offensive, gestraft durch zwei Punkte von Shorts. Auszeit Chemnitz. Die nützt was. Thornton mit dem wichtigen Dreier (89:74). Die Hamburger geben aber nicht auf, kommen seit langem wieder ran auf sieben (89:82).

Erneut lassen die Ballverluste der Niners fatale Punkte der Gegner zu (89:84). Es wird nochmal richtig knapp, noch vier Minuten zu spielen. Die Chemnitzer fangen sich wieder ein wenig, Mike zum 93:84. Die Uhr tickt für die Gäste, die nun sichtlich aggressiver in der Verteidigung. Richter foult Taylor, der verwandelt zwei Freiwürfe (93:86). Und der erneute Ballverlust von Chemnitz. Taylor erneut zum Korb, zwei Freiwürfe, einer geht rein (93:89).

Eine Minute vor Schluss trifft Taylor einen wichtigen Dreier für Hamburg (95:94). Pastore mit der erneuten Auszeit, 21 Turnover zwingen regelrecht dazu.

Sekunden entscheiden dann das Spiel. Die Hamburger wiegten sich bereits zum Sieg, dann Thornton mit dem Dreier, der geht rein, Sieg für Chemnitz: 98:97.

Top-Scorer:  Marcus Thornton (23)

 

 

 

 

 

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