NINERS können doch noch siegen

Fotos: Cindy Haase

Chemnitz. Auch wenn die NINERS immer noch Tabellenführer der Barmer 2. Basketball Bundesliga sind, war der Druck vor der heutigen Partie in der Hartmannhalle gegen Trier spürbar. Nur ein Sieg aus den letzten vier Spielen und zwei Niederlagen in Folge stand zu Buche. Ein Erfolgserlebsnis sollte her, um an den fulminanten Saisonstart mit 12 Siegen in Folge anzuknüpfen.

Die Chemnitzer zeigten flinke Finger in den ersten Minuten und konnten einige Steals verbuchen und auch punkten.  Vor allem Matt Scott erwischte einen Bombenstart. Doch auch Trier nutzte seine Chancen und so war es eine Partie auf Augenhöhe, die nach 10 Minuten 19:18 stand.

Im zweiten Abschnitt legten die Hausherren einen kleinen Lauf hin und konnten sich ein wenig absetzen. Doch Jermaine Bucknor sorgte mit einem Dreier dafür, dass Trier weiter im Spiel blieb. 2:30 Minuten vor der Halbzeitpause konnten die Gäste erstmals sogar in Führung gehen. Chemnitz erspielte sich zwar in der Phase immer wieder zweite und dritte Chancen, nutze sie aber zu wenig. Mit 42:43 ging es in die Kabine.

Trier kam deutlich frischer aus der Pause und setzte sich fünf Punkte ab. Jetzt mussten die NINERS aufpassen, dass sie nicht zu deutlich in Rückstand geraten wie in den letzten beiden Partien, die schlussendlich verloren gingen. Angepeitscht von den Fans zeigten die Spieler von Rodrigo Pastore aber Kampfmoral und holten sich die Führung zurück.

An Spannung ließ die Partie nichts zu wünschen übrig. Aufgrund eines unsportlichen Fouls auf Seiten der Chemnitzer und anschließenden Freiwürfen sowie Ballbesitz für Trier, konnten sich die Tabellensechsten knapp mit drei Zählern zum Ende des dritten Viertels absetzen.

Mit aggressiver Verteidigung kamen die NINERS zu Beginn des Schlussabschnittes zu Ballbesitzen und münzten diese auch in Punkte um. Die ersten drei Minuten gehörten ganz klar Chemnitz. 72:66 der Zwischenstand zu dem Zeitpunkt – die höchste Führung des Spiels bisher. Jetzt mussten sie dran bleiben.

Doch Trier nutze die nächsten Minuten zur Aufholjagd und konnte fünf Minuten vor dem Ende einen hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt herausarbeiten. Wer würde nun die besseren Nerven zeigen? Virgil Matthews leitete zwei schöne Fast Breaks ein, die Chemnitz erfolgreich abschließen konnten. 2132 Fans in der Hartmannhölle waren aus dem Häuschen. Die Führung drei Minuten vor Schluss wieder bei fünf Zählern.

Aber noch war das Spiel nicht vorbei. Ein Dreier von Malte Ziegenhagen sowie ein Freiwurf und Ballbesitz legten dann aber doch den Grundstein für einen 89:81-Sieg. Damit bleiben die Chemnitzer auch klar an der Tabellenspitze. Der direkte Konkurrent Hamburg hatte am Abend ebenfalls gewonnen.

Am Dienstag geht es für die NINERS nach Nürnberg. Dort findet das in der Hinrunde ausgefallene Spiel statt. Am kommenden Samstag spielt das Team von Rodrigo Pastore auswärts in Baunach. Zu Hause treten die Chemnitzer erst am 26.1. wieder an.

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