NINERS lehren den Bayern das Fürchten

Der bereits vierte Sieg gegen den FC Bayern München war für alle ein Fest. Foto: Judith Hauße

Sind wirklich alle guten Dinge drei? Der heutige Abend wird es zeigen, dann treffen die NINERS zum dritten Mal in dieser Saison auf den FC Bayern München. Zweimal konnten die Chemnitzer bereits die Mannschaft von Andrea Trinchieri bezwingen, der „Bayern-Schreck“, wie die Chemnitzer seither genannt werden. Denn nicht zu vergessen ist, Chemnitz konnte die Münchner schon in der vergangenen BBL-Saison schlagen. Natürlich wie es sich für die Chemnitzer gehört, mit Buzzer-Beat.

Doch wer an diesem Dienstagabend vergeblich nach Rodrigo Pastore und Andrea Trinchieri sucht, wird nicht fündig. Beide Chef-Trainer stehen wegen einer Vorsichtsmaßnahme krankheitsbedingt nicht auf dem Parkett. Für Chemnitz übernimmt deshalb Virgil Matthews.

Heute, Dienstag, der 15. Februar 2022, Messe Chemnitz. Tip off: 18.30 Uhr.

Starting-Five: Frantz Massenat, Minde Susinskas, Jonas Richter, Isiaha Mike, Trent Lockett

Auf gehts. Erster gegen Vierter: Corey Walden macht den Anfang bei den Bayern, trifft zu den ersten Punkten (3:0), Minde folgt jedoch zum ersten Ausgleich (3:3). Der scheint es heute wieder im Blut zu haben, drei Punkte obendrauf (5:3), gefolgt von drei (8:5). So kann es weitergehen! Trent Lockett setzt dem die Krone auf, 10:5, die höchste Führung bisher geht nach Chemnitz.

Isiaha Mike ist jetzt anscheinend wohl wirklich wieder in seinem vollen Leistungsspektrum angekommen, ein herausragender Dunk für die Galerie (12:7) und legt kurzerhand nach (15:9). Die Kehrseite bisher sind die unnötigen Foulprobleme der Chemnitzer, die lassen den Kader etwas rotieren. Matthews bringt Weidemann, der erfüllt allerdings gleich mal sein Job (18:10).

Den Bayern stehen heute defensiv starke Chemnitzer gegenüber. Die bauen ihre Führung aus (20:10).

Kurzer Stopp: Zan Sisko muss das Parkett verletzungsbedingt verlassen. Alles Gute an dieser Stelle an den Bayern-Spieler!

Das erste Viertel geht verdient an die NINERS, die setzen ein deutliches Statement mit einer 22:13-Führung.

Eiskalt eröffnet Weidemann das zweite Viertel (25:13). Die Bayern haben bis dato deutlich zu kämpfen mit der Defensive der Gastgeber, und vor allem einer Dreier-Quote von 67 Prozent (28:15), kämpfen um jeden Ball, wie etwa der Bayern-Hühne Deshaun Thomas, der glücklich zum 28:20 für die Gäste trifft.

Trotz auf anderer Seite unglücklicher Turnover, können die ihre Führer weiterstapeln (32:24). Die Bayern jetzt deutlicher abgeklärter, aber eine Aufholjagd ist es bisher noch nicht. Da hat Weidemann etwas dagegen, erhöht durch einen Fast Break auf 36:24.

Klang und heimlich ist auch Zan Sisko wieder ins Spiel zurückgekehrt. Willkommen zurück.

Nützt bloß nichts, der heute Rebound-starke Weidemann bringt die Chemnitzer mit zwei erfolgreichen Freiwürfen  zur 16 Punkte-Führung (40:24). Sorry, 42:24 durch erneute Freiwürfe von Lockett, der unmittelbar nach einem erneuten Rebound durch Weidemann drei weitere Punkte holt: 45:26, ein traumhafter Abend für alle NINERS-Fans.

Stand zur Halbzeit: 46:28 – natürlich auf Chemnitzer Seite.

Chemnitz macht da weiter, wo sie aufgehört haben, an der Dreier-Linie, Mike für 3 (49:30). Da waren es plötzlicher schon 22 Punkte Vorsprung und der bislang 1502. Punkt von Jonas Richter in dessen Karriere (52:32).

Minde is back, und erhöht auf 58:35. Die Bayern leicht angefressen. Können sie auch sein, die Chemnitzer machen es ihnen wirklich nicht leicht (59:37). Die Partie ist nun an einem sehr angespannten Nervenbündel, Lucic wirft ins Leere, haben einen kurzen 4:0-Lauf (59:41), der aber gebremst wird (61:41). Washington auf Jonas und schon sind es wieder zwei Punkte (63:41). Chemnitz holt sich auch das dritte Viertel! Da muss jetzt schon eine mega Aufholjagd der Bayern kommen, um die souverän Führenden zu stoppen.

Dass die Chemnitzer bis dato nur 41 Punkte der Gäste zugelassen haben, zeugt von einer starken Verteidigung.

66 ist bekanntlich eine Schnaps-Zahl, und jetzt auch offiziell eine NINERS-Zahl, die Chemnitzer für weitere drei Punkte (66:43).

Die Bayern versuchen jetzt alles, viele Bälle gehen aber daneben, Thomas kann nochmal paar Pünktchen holen (68:45).

Hier brennt die Messe. 73:45 kurz vor Schluss für Chemnitz – ein schöner Arbeitstag im Leben der NINERS.

Am Ende schaffen es die NINERS noch auf 77 Punkte. Endstand: 77:58 (45:28).

 

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