Niners: Standortbestimmung in Hamburg

Aktuelle News von den Basketballern der Niners 99. Foto: Verein

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Chemnitz-Zentrum. Gerade einmal sechs Spieltage sind in der 2. Basketball-Bundesliga ProA absolviert und schon ist das Rennen um die begehrten Playoffplätze in vollem Gange. Allein zwischen Tabellenrang 6 und 12 tummeln sich derzeit gleich sieben punktgleiche Mannschaften, die bislang jeweils drei Siege einfahren konnten.

Unter jenen Teams befinden sich auch Sachsens erfolgreichste Korbjäger, die NINERS Chemnitz, und die Hamburg Towers, welche sich diesen Samstag in der norddeutschen Metropole duellieren.

Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Insel-Park-Halle und NINERS-Coach Rodrigo Pastore erwartet für sein Team eine mehr als anspruchsvolle Partie:

„Hamburg ist eine physisch starke Mannschaft, die zuletzt zweimal gewinnen konnte und wie wir unbedingt in die Playoffs will. Das Match wird uns alles abverlangen und zeigen, wo wir gerade wirklich stehen.“

Der Argentinier ist sich also völlig bewusst, dass die Towers ein ganz anderer Gradmesser werden, als es die letzten beiden Gegner Baunach und Leverkusen waren, zumal Chemnitz diesen Samstag auswärts antreten muss.

„Wir möchten unser Potential auch in fremder Halle ausschöpfen, schnell, konzentriert, engagiert und selbstlos spielen. Das ist uns beim Auswärtssieg in Kirchheim bereits gut gelungen, bei der Niederlage in Essen dagegen nicht“, durchlebte Pastore in den bisherigen Auswärtspartien ein Wechselbad der Gefühle.

Mehr Konstanz erhofft sich der Chemnitzer Trainer natürlich auch durch die beiden Neuzugänge Greg Logins und Kenny Fluellen:

„Ihre Integration ist noch nicht abgeschlossen, aber wir finden als Mannschaft von Training zu Training immer besser zusammen. Die Intensität und Einstellung der Spieler ist momentan vorbildlich und glücklicherweise blieben wir bislang von größeren Verletzungen verschont.“

So kann Pastore momentan auf eine Kernrotation aus zehn Akteuren sowie die Ergänzungsspieler Mario Nagler, Max Gürtler und Tilman Buschbeck bauen. Dass eine derartige Kadertiefe mittlerweile in der ProA nicht nur üblich, sondern geradezu notwendig für das Erreichen höherer Ziele ist, zeigt auch ein Blick auf das Team des Hamburger Cheftrainers Hamed Attarbashi.

Dem Towers-Coach stehen ebenso zehn namhafte Leistungsträger zur Verfügung. Star des Teams ist zweifellos der deutsche Pointguard Bazoumana Kone, welcher im Schnitt 16.3 Punkte, 5.5 Rebounds sowie 3.0 Assists markiert. Auch die drei US-Amerikaner Xavier Roberson (11.7 Zähler pro Partie, 60 Prozent Dreierquote), Jonathon Williams (10.8) und Robert Ferguson (8.3) punkten regelmäßig zweistellig.

Daneben sind die beiden deutschen Scharfschützen Steffen Kiese (7.8) und Janis Stielow (6.8) sowie ihre 2.07 Meter beziehungsweise sogar 2.10 Meter großen Landsleute Stefan Schmidt (6.5) und Michael Wenzl (4.3) brandgefährlich. Mit Vincent Kittmann (5.0) und Helge Baues (2.2) sorgen zudem zwei weitere gestandene Zweitligaspieler für hochqualitative Entlastung der Stars.

Seitdem die anfangs verletzten Roberson und Stielow wieder an Bord sind, nimmt Hamburg immer mehr Fahrt auf, konnte kürzlich ProA-Topfavorit Vechta schlagen (82:74) und zudem ungefährdet in Paderborn gewinnen (77:67).

„Jene Resultate zeigen, dass die Towers momentan gut drauf sind. Aber auch wir haben zwei Siege im Rücken und wollen in Hamburg um die nächsten Punkte kämpfen“, betont Pastore.

Eine Zusammenfassung des jüngsten Erfolges seines Teams, dem 77:51 gegen Baunach, ist übrigens ab sofort auf Niners360 zu sehen: www.niners360.de/ausgabe-92

pm

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