NINERS und Towers kämpfen um Aufstieg: Fans sollen Farbe bekennen

Ob klein oder groß: Wer eins hat, kommt am Samstag im NINERS-Trikot zum Spiel. Foto: Cindy Haase

Chemnitz. Seid ihr bereit für den ultimativen Showdown? Diesen Samstag ist es endlich so weit – die NINERS Chemnitz und die Hamburg Towers begegnen sich im Playoff-Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und werden in einer bis zu fünf Spiele währenden Serie um den Aufstieg in die easyCredit BBL kämpfen.

Doch nicht nur die Spieler sollen ihren Teil zum Erfolg beitragen. Die ChemnitzCrew, der Fanclub des Verins, ruft alle NINERS-Fans auf, nicht nur akustisch unsere Mannschaft zu unterstützen, sondern auch optisch ein Zeichen zu setzen: “Kommt bitte am Sonnabend alle in einem Trikot der NINERS in die Hartmannhalle! Egal, aus welcher Saison Euer Trikot stammt und egal, ob Ihr es von einer Versteigerung oder aus dem Fanshop habt; Wir wollen in der Halle ein Meer aus Trikots sehen! Wer kein Trikot zur Hand hat, den bitten wir mit NINERS-Fanutensilien (NINERS-Shirt, Schal usw.) zu kommen”, schreiben die Mitstreiter auf ihrer Facebook-Seite.

Eine Meer in Orange soll es zu sehen geben.

Zum Duell gegen Hamburg

„Darauf haben wir die gesamte Saison hingearbeitet und können es kaum erwarten, dass es losgeht. Uns erwartet ein knallhartes Duell gegen den stärksten Gegner, den wir hätten bekommen können“, weiß NINERS-Cheftrainer Rodrigo Pastore, dass seinem Team die größte Prüfung einer bislang so grandiosen Saison erst noch bevorsteht und hofft deshalb auf die Unterstützung der einzigartigen Chemnitzer Fans.

Diese machten in den vergangenen Jahren die Spielstätte der „Orange Army“ unzählige Male zur „Hartmann- Hölle“ und zur vermutlich meist gefürchteten Arena der gesamten Liga. Das bekam auch Hamburg schon mehrfach zu spüren, gelang den Towers in ihren bisherigen fünf Gastspielen in Chemnitz doch erst ein einziger Sieg und jener ist mittlerweile bereits drei Jahre her.

In der laufenden Saison ging obendrein das Duell in der Hansestadt an die NINERS, welche somit maßgeblich dazu beitrugen, dass Hamburg, nachdem es nahezu die gesamte Spielzeit schärfster Verfolger der sächsischen Spitzenreiter war, am Ende der Hauptrunde noch auf den vierten Tabellenplatz zurückfiel. „Die Towers hatten in jener Phase allerdings mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Inzwischen sind sie wieder komplett und in meinen Augen das stärkste Team der Liga – neben uns“, kreuzen nach Pastores Meinung die beiden besten ProA-Mannschaften ab Samstag ihre Klingen.

Dabei lassen sich die NINERS nicht von ihren Hauptrunden-Erfolgen gegen Hamburg blenden, fehlte doch auf Towers-Seite in beiden Partien mit Carlton Guyton (durchschnittlich 8.1 Punkte) ein immens wichtiger Spieler, der erst am Montag satte 29 Zähler zum Sieg seines Teams in Rostock und dem daraus resultierenden Halbfinaleinzug beisteuerte.

Beim Hinspiel in Chemnitz letzten Herbst war zudem Max Montana (8.4) noch nicht an Bord der Hansekogge und im Rückspiel musste Towers-Coach Mike Taylor auf Malik Müller (6.0) verzichten. Ergänzen jene Akteure das Team um die gefährlichen US-Flügelspieler Andrew Barham (15.7) und Beau Beech (12.4), die Centerhünen Jannik Freese (11.0) sowie Justin Raffington (7.6) und die Guardriege um Tevonn Walker (10.1), ChaCha Zazai (7.0), Rene Kindzeka (5.2) sowie Hrovje Kovacevic (4.1), hat Hamburg einen beeindruckend starken Kader, zumal dahinter auch noch die beiden hoch veranlagten Talente Justus Hollatz (1.7) sowie Jürgen Rich (1.5) lauern.

„Diese Tiefe ist in den Playoffs Gold wert, weil derart viele intensive Spiele innerhalb kürzester Zeit stattfinden. Aber auch wir können auf ein breites Team bauen“, weiß Rodrigo Pastore. Gerade die große Ausgeglichenheit der NINERS ist deren größte Stärke. Jeder Chemnitzer Spieler aus der zehn Mann starken Kernrotation punktete in dieser Saison schon zweistellig.

Jeder Akteur, von E wie Elliott bis Z wie Ziegenhagen, konnte bereits Würfe aus dem Zweierbereich, von der Freiwurf- als auch Dreierlinie verwandeln. Alle Testspiele hinzugenommen, ging das Team um Virgil Matthews, Jonas Richter, Kavin Gilder-Tilbury und Co. seit August letzten Jahres insgesamt 37 Mal als Sieger vom Feld – und zog in diesem Zeitraum nur sieben Mal den Kürzeren.

„Wir haben wohl die beste Chemnitzer Mannschaft aller Zeiten zusammen und sind alle bis in die Haarspitzen motiviert, nun gemeinsam den letzten Schritt zu machen. Jeder Spieler, die gesamte NINERS- Organisation, sämtliche Partner und vor allem unsere Fans hätten es verdient“, hofft Pastore auf den Aufstieg.

TERMINE:

NINERS Chemnitz vs. Hamburg Towers, Samstag, 20.04.2019, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle, Chemnitz Hamburg Towers vs. NINERS Chemnitz, Dienstag, 23.04.2019, 19:30 Uhr, edel-optics.de-Arena, Hamburg
NINERS Chemnitz vs. Hamburg Towers, Freitag, 26.04.2019, 19:30 Uhr, Richard-Hartmann-Halle, Chemnitz
OPTIONAL: Hamburg Towers vs. NINERS Chemnitz, Sonntag, 18.04.2019, 17:00 Uhr, edel-optics.de-Arena, Hamburg NINERS Chemnitz vs. Hamburg Towers, Dienstag, 30.04.2019, 19:30 Uhr, Richard-Hartmann-Halle, Chemnitz

mit Matthias Pattloch

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