NINERS vergeben ersten Matchball zum Aufstieg – Spiel 5 muss am Dienstag Entscheidung bringen

Hamburg. Die NINERS hatten es heute in der Hand: Mit einem Auswärtssieg in Hamburg konnten sie die Best-of-Five-Serie für sich entscheiden und somit den sportlichen Aufstieg in die 1. Basketball Bundesliga perfekt machen. Natürlich war klar, dass die Towers in heimischer Halle alles tun würden, um ein entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen.

Die NINERS erwischten einen guten Start und gingen 0:5 in Führung. Doch Dank erneut starker Dreierquote kamen die Towers zurück und konnten sogar einen kleinen Vorsprung von fünf Punkte erarbeiten. Das erste Viertel ging mit 25:21 zu Ende.

Chemnitz kämpfte sich aber zurück ins Spiel und glich aus. Doch die Gastgeber gingen deutlich konzentrierter als noch im dritten Spiel zu Werke. Sie wussten, dass sie sich deutlich steigern mussten, um weiter im Rennen zu bleiben in dieser Serie. Das bekamen auch die Spieler von Rodrigo Pastore zu spüren und gingen mit einem 53:45-Rückstand in die Kabine.

Dieser stieg sogar auf zehn an, als die Partie in die entscheidende Halbzeit ging. Die Würfe wollten bei den NINERS einfach nicht fallen. Nur mühsam konnten sie vom Vorsprung der Hamburger Hausherren ein paar Zähler abknapsen. Mitte des dritten Viertels sind die NINERS immer noch fünf Punkte hinten.

Es war in der Phase eine ziemlich zerfahrene Partie mit vielen Pfiffen. Die Nervösität war auf beiden Seiten spürbar, wobei Hamburg einen Tick souveräner auftrat. Doch Ende des Viertels brachte Malte Ziegenhagen sein Team auf drei Zähler ran und nährte die Hoffnung der zahlreich mitgereisten Fans aus Chemnitz.

Mit einem sagenhaften Buzzerbeater brachte Matt Vest seine Mannschaft sogar zum Ende des dritten Viertels in Führung. Mit 70:71 ging es in den Schlussabschnitt. Was für eine spannende und dramatische Partie! Die Freude für die Chemnitzer Anhänger währte nicht lange, denn innerhalb einer Minuten konnten die Towers gleich vier Punkte machen und wieder in Führung gehen.

Trotz immer wieder kehrender Chancen machten sich die NINERS teilweise mit Turnovers und Offensivfouls diese selbst zunichte. Die Towers nutzen ihrerseits ihre Möglichkeiten und ziehen Mitte des vierten Viertels auf fünf Punkte davon. Kann Rodrigo Pastore in der Auszeit seinen Jungs nun noch einmal das richtige Rezept für die verbleibenden fünf Minuten mit auf den Weg geben?

Bitter für die NINERS: kurz nach Wiederanpfiff muss Malte Ziegenhagen mit einer blutenden Wunde im Gesicht vom Platz. Die richtige Antwort von Lukas Wank: Ein Dreier! Der Rückstand nur noch zwei und Ballbesitz Chemnitz. Aber nein, ausgerechnet jetzt wieder der Turnover!

Hamburg erhöht auf vier Punkte, aber Jonas Richter darf an die Freiwurflinie. Er trifft nur den ersten. Dagegen machen auf der Gegenseite die Hamburger die Punkte. Chemnitz fünf Punkte hinten und der Angriff geht daneben. Zwei Minuten vor dem Ende sind die Gastgeber immer noch fünf Punkte in Front und legen noch zwei nach. 68 Sekunden vor Schluss sind die NINERS sieben Punkte hinten. Trotz aller taktischen Versuche, einer nochmal extrem spannenden Schlussphase mit wilden getroffenen Chemnitzer Dreiern ist dieser Rückstand nicht mehr aufzuholen. Das Spiel endet 98:96.

Hamburg gleicht die Serie zum 2:2. Somit kommt es am Dienstag um 19:30 Uhr zum alles entscheidenden Spiel fünf in der Hartmannhölle. Was für eine Dramatik im Kampf um den Aufstieg!

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