Niners verlieren beim Tabellenletzten Vechta

Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen hintereinander kehrten die Chemnitzer Korbjäger dieses Mal ohne Punkte heim. Beim Tabellenletzten RASTA Vechta musste sich das Team von Cheftrainer Rodrigo Pastore am Samstag leistungsgerecht mit 69:82 (28:37) geschlagen geben. Zwar zeigten die NINERS beim Kampf um Rebounds abermals ein großes Engagement, fanden offensiv aber zu selten Abschlüsse in Korbnähe und ließen auch defensiv die letzte Konzentration vermissen.

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Zudem erwischte abgesehen von Marcus Thornton (25 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists) kaum ein Leistungsträger einen wirklich guten Tag, so dass es den Gastgebern aus Niedersachsen letztlich leicht fiel, die „Orange Army“ in Schach zu halten. „Vechta war heute die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Unser Problem war das fehlende Inside-Spiel und somit die Balance in der Offensive, gerade auch, weil wir von draußen zu wenig trafen“, resümierte Pastore nach der Partie.

Einzig die ersten Spielminuten taugten dazu, den Chemnitzer Fans ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, als Thornton, Mike und Co ihrem Team eine 12:9-Führung bescherten. In der Folge verpassten es die NINERS jedoch, den knappen Vorsprung auszubauen und so war es der überragende Dominikaner Edgar Sosa (27 Punkte), der nicht nur nach sechs gespielten Minuten den Ausgleich erzielte, sondern Vechta zum Ende des Auftaktviertels auch mit 21:15 in Front brachte. Jenes Polster vermochte Sosa zu Beginn des zweiten Durchgangs mit zwei Dreiern auf 29:15 auszubauen, ehe Chemnitz durch Terrell Harris endlich mal wieder zu Punkten kam. Thornton und Wimberg sorgten dafür, dass die NINERS bis zum Kabinengang wenigstens noch
halbwegs auf Tuchfühlung blieben, doch der 28:37-Pausenrückstand war schon eine kleine Hypothek. Diese sollte nach dem Seitenwechsel schnell noch größer werden, auch weil Chemnitz an beiden Enden des Feldes vor allem unter dem Brett große Probleme hatte.

Vorn gelangen kaum Abschlüsse in Korbnähe und hinten machte man es den RASTANERN Will Vorhees, Philipp Herkenhoff, Tim Hasbargen und Björn Rohwer schlichtweg zu leicht, am Brett zu punkten. In jenen Phasen wurde insbesondere Filip Stanic auf Chemnitzer Seite schmerzlich vermisst, der aufgrund von Schwindelgefühlen abermals zum Zuschauen verdammt war. Die
entstandene Lücke konnte leider auch der Anfang März nachverpflichtete Johnathan Williams nicht schließen und so geriet Chemnitz immer weiter ins Hintertreffen. Mitte des dritten Viertels lagen die NINERS bereits 31:50 zurück, versuchten sich dann aber noch einmal zurückzukämpfen. Bis zur letzten Pause konnte der Rückstand auf 48:62 verringert werden und im Schlussabschnitt drückten Wimberg, King sowie Thornton die Differenz kurzzeitig auf zehn Zähler (59:69). In Summe zeigte Chemnitz jedoch zu viele Defizite in zu vielen Bereichen (16 Ballverluste, 29 % Dreierquote), als dass diese Partie noch einmal hätte gedreht werden können.

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