Niners verlieren gegen Riesen aus Ludwigsburg

Nach dem ersten BBL-Sieg  in der Geschichte der Niners erwartete die Chemnitzer Korbjäger am Dienstag mit Ludwigsburg ein harter Brocken an Gegner. Der Tabellenführer konnte bereits sechs aus sieben Saisonpartien für sich ausmachen. Vor allem in der Verteidigung sollten die Niners noch einmal eine Schippe drauf legen, gelten die Ludwigsburger derzeit als defensivstärkste Mannschaft der BBL.

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Und Niklas Wimberg macht den Anfang, versenkt die ersten zwei Punkte. Ein deutlich besserer Start ins erste Viertel als im letzten Heimspiel. Die Niners bleiben den Gästen aus Ludwigsburg auf den Fersen, führen erstmals (13:9). Vermutlich gab der erste BBL-Sieg den Chemnitzern eine ordentliche Packung Mut. Vielleicht etwas zu mutig an so mancher Stelle, Lawson nimmt ein Offensiv-Foul in Kauf, nächster Turnover für Chemnitz.

An der Turnoverquote gibt es noch etwas zu schrauben (7:1). Ludwigsburg und Chemnitz wechseln sich jedoch wild hin und her ab in Sachen Führung (20:19, kurz darauf 20:21). Beide schenken sich nichts (24:24), mit der Führung 24:30 geht jedoch Ludwigsburg ins zweite Viertel.

In puncto Fouls treiben es die Chemnitzer noch zu wild. 12 zu 3 Fouls im ersten Viertel für die Sachsen. Langsam tasten sich die Niners wieder heran, Thornton trifft für zwei Punkte (26:32). Problem bleiben aber weiterhin die Fouls, bereits 14 bis dato seitens Chemnitz. Das zweite Viertel dominierten nun klar die Gäste, Chemnitz wirkt zu übermutig (26:42). Die Ludwigsburger bauen hingegen ihre Führung weiter aus (37:50). Aber Isiaha Mike macht da weiter, wo er gegen Gießen aufgehört hat, defensiv konzentriert, am Korb treffsicher.

41:54 geht es in die Halbzeit.

Lawson III. beim Freiwurf.

Die Führung der Gäste aus Ludwigsburg geht auch in der zweiten Hälfte weiter. Chemnitz bleibt mit 21 Punkten nicht mehr knapp dahinter (46:67), haben deutlich zu knabbern, setzen aber weiterhin gute Akzente. Diese reichen jedoch nicht aus, zu viele Ballverluste auf Seiten der Chemnitzer. Ludwigsburg dominiert weiterhin den Punktestand (54:76, 3-2:14).

Ludwigsburg inzwischen auf 101 Punkte zu 76 für Chemnitz. Was stark im ersten Viertel begann, scheint fast vergessen. Die Niners bemüht, den Rückstand so klein wie möglich zu halten, die Steals der Gegner halten jedoch immer wieder dagegen (83:113). Luis Figge mit dem Block, leider zu spät.

Die Niners verlieren 91: 114.

Topscorer: George King (19), Isiaha Mike (12), Lawson III. (16)

 

 

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