Niners verlieren gegen Spitzenreiter Ludwigsburg

Zurück aus der dreiwöchigen Zwangspause fuhren die Niners am Dienstag zum Tabellen-Spitzenreiter, die MHB Riesen Ludwigsburg.

Mit dabei ist auch Neuzugang Johnathan Williams. Der restliche Kader dagegen ist ein wenig ausgedünnt. Bloß zehn Spieler stehen an diesem Abend in Ludwigsburg auf dem Parkett. Fehlen werden Marcus Thornton, Isiaha Mike, Niklas Wimberg und Virgil Matthews.

Mit dabei ist hingegen der erst 16-jährige Nachwuchsspieler Brendan Gregori. Ebenso mit auf dem Platz: Leon Hoppe.

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Die ersten Punkte gehen an die Gastgeber (2:0). Terrell Harris danach für drei (2:3). Die Riesen punkten jedoch gleich im Nachgang (4:3). Kurz danach die Führung für die Niners (4:6). Ein hoher Intensität auf beiden Seiten.

Luis Figge, das erste Mal seit langem wieder auf dem Parkett, aber leider noch nicht ganz so treffsicher. Ludwigsburg nun wieder mit der Führung (10:8).

Niners-Neuzugang Williams bereits mit drei Rebounds.

Die Riesen währenddessen aber mit zwei Dreier in Folge (16:8). Williams trifft mit seinen ersten zwei Punkten zum 19:10, Chemnitz tastet sich wieder heran, aber es wird sichtlich schwerer für die Sachsen. Ludwigsburg zum 21:10, gefolgt von einem Mega-Block an Jonas Richter.

Malte Ziegenhagen trifft zwei Minuten vor Schluss des ersten Viertels zum Dreier, bloß noch 21:15. Kurz vor dem zweiten Viertel noch zwei Freiwürfe für Joe Lawson, beide gehen rein (23:17). Die Riesen ebenso mit zwei Freiwürfen (25:17). Terrell Harris schließt das erste Viertel mit zwei Punkten ab (19:25). Nur noch ein Rückstand von 6.

Mit zwei Punkten für die Niners gehts ins zweite Viertel, Lawson zu 25:21. Harris zum 26:23, bloß noch drei. Beide Mannschaften kommen dynamisch wieder auf`s Parkett. Nochmal Harris zum 28:25.

Bereits drittes Foul für George King. Die Chemnitzer kämpfen um jeden Ball, zeigen sich in der Abwehr durchaus engagiert. Die Ludwigsburger aber treffsicher wie eh und je (34:25). Noch ein Dreier (37:28), fünf von sechs. Jacob Patrick, erst 17 Jahre alt, trifft aber wie ein ganz Großer.

Johnathan Williams trifft, danach nochmal zum Freiwurf (31:38). Die Chemnitz zeigen trotz Außenseiter-Position gute Momente gegen den Vizemeister. Man bedenke: Es fehlen Top-Scorer, wie Marcus Thornton.

Noch drei Minuten im zweiten Viertel. J. Hulls zum 49: 36 für die Riesen nach einem Ballverlust der Niners. Sie bestrafen jeden Fehler der Gäste, neun Punkte in kürzester Zeit (55:36). Die Turnovers bleiben eines der größten Probleme der Chemnitzer. Deutliche Führung zur Halbzeit für Ludwigsburg (61:36).

Zur Halbzeit muss gesagt werden, die ersten Minuten der Niners waren nicht perfekt, aber mit vielen Ausfällen und Johnathan als Neuzugang, der noch kaum mit der Mannschaft trainieren konnte, durchaus starkes Engagement.

Der Gastgeber setzt jedoch wieder und wieder einen drauf (68:41). Bis dato bereits 13 Turnovers gehen auf die Kappe der Chemnitzer. Zu viele.

Und die Riesen haben einen Riesen-Vorsprung. Mit 14/30 Dreierwürfen nicht verwunderlich. Die Niners hingegen bis zu diesem Zeitpunkt mit 5 von 18 Dreiern, eine magere Ausbeute.

King mit drei auf 71:47.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, die Chemnitzer treffen zum 73:49. Erstmals im BBL-Einsatz: Leon Hoppe. Der passt auf Lawson, Joe trifft zum 77:53. Mit diesem Stand geht es ins letzte Viertel.

Die 7. Minute des letzten Viertels ist auf beiden Seiten von Pech überschüttet. Beiderseits geht kein Korb rein. Harris dann zum Freiwurf, einer geht rein (79:59).

Rodrigo Pastore stinksauer. Er hat es bei diesem Match aber wirklich nicht leicht. Die 19 Turnovers seiner Mannschaft ist da sicherlich die faule Kirsche auf der Torte.

Terrell Harris versucht es nochmal, erhöht auf 86:56.

Eine gute Nachricht hat das Spiel dennoch: Brendan Gregori spielt das erste Mal bei seiner BBL-Premiere und trifft sogar (89:58).

Alle Freude darüber zum Trotz: Die Riesen gewinnen deutlich mit 96:60.

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