Niners verlieren mit magerer Punkte–Ausbeute 55:68 in Göttingen

George King (am Ball) heute mit keiner guten Trefferquote. Hier gegen Göttingens Rihards Lomazs. Foto: IMAGO / Hubert Jelinek

Die Niners sind am Dienstag zu Gast in Göttingen. Für die Chemnitzer stehen gleich zwei Spiele innerhalb weniger Tage bevor. Am Donnerstag (1. April) gehts dann nach Frankfurt.

Heute also auswärts bei der BG Göttingen.

Die Starting Five: Harris, Thornton, King, Williams, Mike

Die Hessen mit den ersten Punkten (2:0). Harris am Ball, der verliert ihn. Die Göttinger mit den nächsten Punkten (4:0). Harris versucht es erneut, diesmal mit Erfolg (4:3). Die Gastgeber finden aber deutlich besser ins Spiel, führen 12:3. Offensiv scheinen hingegen die Niners noch nicht ganz da zu sein. Defensiv lassen sie zudem die ein oder andere Lücke. Niners-Headcoach Rodrigo Pastore mit der ersten Auszeit.

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Thornton lässt die Chemnitzer wieder punkten (12:5). Was folgt ist  jedoch wieder das Allzeit-Problem, die Turnovers (4:2). Göttingen nutzt die Chance, baut auf zehn aus (15:5).

Chemnitz fehlt es bislang an Lösungen, verwerfen die Bälle noch zu oft. Einzelne Momente lassen sie nur langsam an die Gegner herankommen, Wimberg für drei (18:10).

Göttingen mit der 20:10-Führung ins zweite Viertel. Kann man bloß hoffen, dass es in der Pause Zielwasser für die Chemnitzer gibt.

Matthews für zwei (20:12). Man merkt aber, sobald die Bälle für die Chemnitzer nicht im Korb laden, kommt Unruhe herein. Das schlägt sich auch auf die Verteidigung aus, da lassen sie weiterhin zu viele Lücken.

Aber in puncto Dreier läuft es auch bei den Göttingern nicht zu 100 Prozent. Die Chemnitzer kommen derweil auf drei Punkte heran (23:20), aber die Veilchen immer mit dem gleichen Spiel, Dreier aus der Ecke. Die Niners scheinen noch nicht ganz hinter diese Taktik gekommen zu sein (32:25).

Jungs! Füllt das Zielwasser auf! Der sonst so treffsichere George King hat bislang noch kein Korb reinbekommen. Stimmt womöglich etwas nicht mit dem Kaugummi, George?

Die Niners bleiben trotzdem am Gegner dran (32:27). Aber es fehlt der souveräne Lauf, wie wir ihn von den Chemnitzer Scourern gewohnt sind. Halbzeitstand: 34:27 für die Gastgeber.

Mike mit den ersten Punkten der Chemnitzer in der zweiten Hälfte (36:30). Die Göttinger verschwinden allerdings wieder auf zehn (40:30). Chemnitz nimmt die Auszeit (Q3; 6:30).

Geht doch! George King mit seinen ersten Punkten in diesem Spiel (42:32).

Die gute Defensive der Göttinger lässt die Chemnitzer nun aber nicht näher als zehn kommen (45:35).  Das will Thornton nicht auf sich sitzen lassen, holt drei Punkte (48:40).

Chemnitz lässt jedoch zu viele Dreier-Würfe auf Seiten der Gastgeber zu, das hat Folgen (53:42). Die wiederum funktionieren bei den Chemnitzern eher weniger, die Niedersachsen defensiv deutlich besser. Die Folge: ein 55:44-Rückstand für die Niners.

Erfolgreiche Annäherungsversuche seitens der Sachsen bleiben fünf Minuten vor Schluss weiterhin Mangelware, machen nur kleine Schritte (57:48). Aber eine Punkte-Parade ist das heute auf beiden Seiten nicht. Zwei Minuten vor Schluss steht es gerade mal 64:50.

Chemnitz hat heute definitiv keinen guten Tag. George King gerade mal mit einer Vier-Punkte-Ausbeute, zur Erinnerung: Gegen Oldenburg waren es 23.

Das Spiel ist aus. Die Chemnitzer können ihre Chancen nicht nutzen. Die Göttinger gewinnen 68:55.

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