NINERS verpassen erneut Fan-Weihnachtsgeschenk

Dank der Chemnitz Crew wurde es schon vor dem Spiel sehr festlich. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz. Das Basketballereignis des Jahres stand heute in der Messe Chemnitz an: Beim traditionellen X-Mas-Game wollten die NINERS nicht nur ihre bisher überragende Saisonbilanz (13 Siege, nur eine Niederlage) in der Barmer 2. Basketball Bundesliga weiter verbessern, sondern auch den Fans als Dankeschön für die Unterstützung einen Sieg zu Weihnachten schenken.

Mit den Rostock Seawolves hatten sie allerdings einen extrem auswärtsstarken Gegner zu Gast. Doch die NINERS starteten hochmotiviert ins Spiel, was sicher nicht zuletzt an der sehenswerten Performance der Chemnitz Crew lag. Der Fanclub des Chemnitzer Zweitligisten hatte vor Anpfiff wieder sein riesiges Banner entrollt und zudem goldene Bänder von oben regnen lassen.

Mit 18:7 zogen die NINERS nach sieben Minuten davon und sorgten für Euphorie in der ausverkauften Messe. Den Chemnitzern gelang fast alles, so dass der Stand von 25:13 nach zehn Minuten absolut verdient war. Im zweiten Viertel dauerte es aber fast vier Minuten, bevor der Tabellenführer überhaupt zu Punkten kam. Dieses fehlende Glück im Abschluss nutzen die Gäste aus Rostock, um ihren Rückstand zu verkürzen. Nur noch vier Zähler lagen die Hausherren vorn.

Doch nun war der Knoten wieder geplatzt und die Favoriten zogen punktetechnisch wieder an. Allerdings gelang den Seawolves ihrerseits ein kleiner Lauf zu Ende der ersten Halbzeit, so dass die Partie verhältnismäßig eng mit 37:35 in die Pause ging.

Headcoach Rodrigo Pastore hatte seine Jungs auf das vor allem emotional so wichtige Spiel eingeschworen.

Ebenso spannend ging es dritten Spielabschnitt weiter. Mitte des dritten Viertels ging Rostock sogar in Führung, während die NINERS wie bereits bei der ersten Saisonniederlage vor einer Woche Nerven von der Freiwurflinie zeigten. Die Fans waren zurecht alarmiert. Ebenso Rodrigo Pastore, der beim Fünf-Punkte-Rückstand eine Auszeit nahm, um seine Jungs wieder richtig einzustellen.

Allerdings ohne Erfolg. Während die NINERS nichts trafen, nutzen die Rostocker ihre Chancen von der Dreierlinie und zogen davon. Bei 1:52 im dritten Viertel lagen die NINERS mit 14 Zählern zurück. Sollte es ausgerechnet im X-Mas-Game die erst zweite Saisonniederlage geben? Schon im Vorjahr waren die Chemnitzer mit hängendem Köpfen bei der letzten Heimpartie des Jahres vom Feld gegangen.

Noch zehn Minuten blieben den NINERS, um den 46:64-Rückstand aufzuholen. Und sie zeigten, dass sie nicht aufgeben würden. Doch Rostock erkämpfte sich immer wieder Offensiv-Rebounds und damit zweite Chancen. Chemnitz erhöhte den Druck in der Verteidigung, doch teilweise auf Kosten von Fouls.

Doch noch war das Spiel nicht verloren. Nur noch neun Punkte Rückstand und fast sieben Minuten Zeit. Die Fans spürten das Momentum. Leider ließ sich Rostock davon nicht beeindrucken und nutzte seine Chancen. Die NINERS lagen vier Minuten vor Ende mit 15 Punkten zurück.  Nun musste schon ein kleines Basketballwunder her.

Doch das blieb zum Bedauern der 5315 Fans aus. Die NINERS unterlagen trotz phantastischem ersten Viertel in der letzten Partie des Jahres den Rostock Seawolves deutlich mit 68:88 und kassierten damit die zweite Niederlage der Saison 2018/19. Das nächste Spiel findet am 5. Januar  auswärts in Heidelberg.

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