Niners wollen gegen Heidelberg Siegesserie ausbauen

Nach zuletzt zwei Heimspielen in Folge geht es für den Spitzenreiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die NINERS Chemnitz, dieses Wochenende wieder auf Reisen. Bevor die Pastoren-Mannen am 5.2.2020 in der heimischen Messe gegen die Eisbären aus Bremerhaven zum Spitzenspiel antreten, heißt es, auf in die Neckarstadt Heidelberg. Dort warten am Sonntag um 17 Uhr die MLP Academics im traditionsreichen Olympiastützpunkt als Gegner.

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Der Tabellenfünfte scheint nach einigen holprigen Wochen gerade wieder in die Spur zu finden und benötigt im Kampf um die besten Playoffplätze dringend Punkte. Im Gegenzug möchten Sachsens beste Korbjäger trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Centerspieler Robin Lodders ihre nunmehr 17 Spiele währende Siegesserie fortsetzen. „Das wird jedoch eine echte Herausforderung. Heidelberg ist stark besetzt und in meinen Augen ein ernsthafter Top4-Kandidat. Sie werden wie fast alle Teams darauf brennen, unsere Serie zu beenden“, erwartet NINERS-Headcoach Rodrigo Pastore einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner. Schon beim Hinspiel lieferten sich Chemnitz und Heidelberg ein spannendes wie hochklassiges Duell, das die „Orange Army“ im Oktober letzten Jahres auch dank des Heimvorteils mit 90:78 für sich entscheiden konnte.

Zwei Spieler, die damals mitwirkten, sind diesen Sonntag jedoch zum Zuschauen verdammt. Auf Seiten der NINERS fehlt Robin Lodders aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich im Match gegen Trier zuzog. Heidelberg muss dagegen auf Shy Ely verzichten, den seit Wochen hartnäckige Kniebeschwerden plagen. Deshalb wurden die Neckarstädter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und holten den US-Amerikaner Davonte Lacy, der in den Vorjahren bereits für Karlsruhe sowie Ehingen auf Korbjagd ging, jetzt auch schnell  in Heidelberg Fuß fasste und bei seinen ersten drei Einsätzen durchschnittlich satte 19.7 Punkte erzielte.

Neben dem vielseitigen Combo-Guard scoren auch dessen Landsleute Jamal Nixon (12.4 Zähler pro Partie),
Stephon Jelks (8.9) und Adam Eberhard (7.3) sowie die deutschen Leistungsträger Niklas Würzner (10), Philipp Heyden (9.8) und Armin Trtovac (9.8) in vielen Spielen zweistellig. Mit Sebastian Schmitt (3.5), Marc Liyanage (3.4) und Grant Teichmann (2.6) stehen Heidelbergs Trainer Frenkie Ignjatovic insgesamt zehn Profis zur Verfügung. „Das ist eine Mannschaft, die aufgrund ihrer Tiefe auch in den Playoffs eine richtig gute Rolle spielen kann“, prognostiziert Pastore.

Dass man am Neckar tatsächlich schon an den nächsten Schritt denkt, zeigen die Aktivitäten abseits des Feldes. Nach Jahrzehnten im Olympiastützpunkt ziehen die Academics im Sommer in eine brandneue bis zu 5000 Zuschauer fassende Multifunktionsarena, deren Fertigstellung bereits in den letzten Zügen ist. Die strukturellen Rahmenbedingungen für einen Aufstieg wären also gegeben und nun soll alsbald auch die sportliche Entwicklung nachziehen. Beim letzten Heimspiel gegen Nürnberg (91:77) schoss sich das Heidelberger Team jedenfalls schon einmal warm für das Topduell mit Chemnitz. „Wir wissen um die Stärke der Academics und müssen eine richtig gute Leistung abrufen, wenn wir am Sonntag als Sieger vom Feld gehen wollen“, ist sich Pastore bewusst, dass ihn und sein Team eine schwere Prüfung erwartet.

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