OB Arndt stellt sich gegen Rechts

Oberbürgermeisterin Constanze Arndt. Foto: Stadt Zwickau

Kunstverein lobt OB Arndt

Zwickau. In einem offenen Brief haben sich um die 60 Kunstvermittler aus Sachsen an die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt gewandt, um diese zu einer eindeutigen Positionierung gegen rechtsextreme Akteure und Bedrohungslagen in Zwickau aufzufordern. Einhergehend hiermit wurde sie gebeten, sich mit dem massiv von rechter Aggression betroffenen Kunstverein Freunde Aktueller Kunst solidarisch zu zeigen und ihn zu unterstützen.
Im Brief heißt es: „Seit Längerem beobachten wir zunehmenden Druck und Einschüchterungsversuche vonseiten rechtsradikaler und neonazistischer Kreise auf den Kunstverein Freunde aktueller Kunst in Zwickau und besonders ihren Leiter Klaus Fischer. Regelmäßig kommt es zu lautstarken und aggressiven Personenansammlungen, verbalen und physischen Attacken vor dem Kunstverein, die sich gegen das Programm des Kunstvereins, die ausgestellten Künstler:innen und ganz direkt auch die Person des Leiters richten. Offensichtlich fühlen sich viele der aktiven rechtsextremen Personen nicht nur im Recht, gegen die öffentliche Ordnung und die grundgesetzlich geschützte Meinungs- und Kunstfreiheit mit Gewalt zu verstoßen, sondern sie scheinen sich auch in dem Glauben zu wiegen, dass dies von der Mehrheit der Zwickauer:innen geteilt oder zumindest widerstandslos hingenommen wird.“
Constanze Arndt reagierte sofort, was von der Kunst-Szene ästemiert wurde. Die Brief-Initiatoren Frédéric Bußmann und Klaus Fischer: „In ihrem postwendenden Antwortbrief hat die Oberbürgermeisterin klar Stellung bezogen gegen rechtsextremes Denken und Handeln und dem Kunstverein ihre Unterstützung zugesichert. Wir sehen die Basis gegeben für ein nachhaltiges, engagiertes und ebenso gemeinsamen Handeln.“

Hier der Brief des Kunstvereins

Offener Brief

und hier die Antwort

3 Antwortschreiben_OB Zwickau

 

 

 

 

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