Pokal-Hit in Aue

Werden die Auer Spieler am Sonntag gegen Ingolstadt so jubeln, wie Nicky Adler und Christian Tiffert nach dem 1:0 gegen Sandhausen?  Foto: Unger

Werden die Auer Spieler am Sonntag gegen Ingolstadt so jubeln, wie Nicky Adler und Christian Tiffert nach dem 1:0 gegen Sandhausen? Foto: Unger

Denn mit dem FC Ingolstadt kommt in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals am Sonntag (Anstoß 18.30 Uhr) ein Bundesligist ins Sparkassen Erzgebirgsstadion, der im vergangenen Jahr die Liga eins ganz ordentlich aufmischte und mit Platz elf am Ende die Erwartungen ihrer Anhänger in Mittelbayern in etwa erfüllte.
Der einzige Sieg in der Vorbereitung gelang dem FC Ingolstadt gegen einen Fünftligisten. Die Generalprobe am Samstag gegen Werder Bremen endete ohne eigenes Tor und mit einer 0:1 Niederlage. Dennoch ist Trainer Markus Kauczinski zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben sehr konzentriert gespielt, wenig zugelassen und uns drei, vier gute Möglichkeiten herausgearbeitet“, lautet Kauczinskis zufriedenes Fazit nach dem 0:1. Dass eine Mannschaft aus der Bundesliga kein unlösbare Aufgabe für die Veilchen ist, musste im Vorjahr Eintracht Frankfurt spüren. Durch ein Tor von Max Wegner (74.) gelang den Auern in der zweiten Hauptrunde eine kleine Sensation.
Zuvor hatte Aue als Drittligist Greuther Fürth, den nächsten Gegner in der zweiten Liga, ebenfalls mit 1:0 durch ein Tor von Simon Skarlatidis eliminiert. Die zahlreichen Aue-Fans hoffen am Sonntag auf eine weitere Sensation, denn die Lila-Weißen haben in den ersten beiden Spielen der Zweiten Liga sowohl spielerisch wie auch kämpferisch überzeugt. Ein Weiterkommen würde sich nicht nur für die Spieler finanziell lohnen, denn der Pokal spült viel Geld in die Kassen.

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