Politiker backen Stollen für guten Zweck

Rico Anton, Marco Wanderwitz, Simone Trenkmann, Katja Walter und Dr. Wilmar Hubel (v.l.) bei der symbolischen Übergabe der Stollen. Foto: Stefan Unger

Von Stefan Unger
So etwa die Lebenshilfe Burkhardtsdorf, das Kinderheim Stollberg, die Straßenmeisterei Stollberg, das Stollberger Polizeirevier und das Kreiskrankenhaus (KKH). Sie überreichten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbstgebackene Weihnachtsstollen für ihren unverzichtbaren Einsatz an den bevorstehenden Feiertagen.
„Weihnachten im Krankenhaus wünscht sich wohl kaum jemand. Dennoch müssen viele Menschen die Feiertage genau dort verbringen. Und nicht nur als Patient. Auch viele Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter der Küche und zahlreiche Weitere sind Weihnachten im Kreiskrankenhaus. Letztere haben zwar den Vorteil, dass sie nach Schichtende nach Hause gehen können, dennoch macht einer weihnachtlichen Familienfeier der Dienstplan oft einen Strich durch die Rechnung“, erklärt der im KKH für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Christian Grimm.
Empfangen und begrüßt wurden Wanderwitz, Anton und Walter durch die Geschäftsführerin Andrea Morzelewski, den Leitenden Chefarzt Dr. med. Gregor Hilger, die stellv. Pflegedienstleiterin Heike Ulbricht sowie den Leiter der Notaufnahme, Chefarzt Dr. med. Wilmar Hubel. Stellvertretend für die Belegschaft des KKH nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notaufnahme an diesem Mittwochvormittag die Stollen dankend entgegen, während in den angrenzenden Behandlungszimmern der reguläre Betrieb unvermindert weiterging.
„An Weihnachten erhöht sich in der Notaufnahme das Patientenaufkommen einerseits häufig durch Stürze, Unfälle, Magen- Darmerkrankungen und Herzinfarkte. Zudem versuchen einige Patienten ihre Beschwerden bis zu den bzw. über die Feiertage auszuhalten und müssen dann bei akuter Verschlechterung notfallmäßig stationär behandelt werden“, sagt Chefarzt Dr. Wilmar Hubel, Leiter der Notaufnahme.
„Da die Arztpraxen geschlossen haben, wenden sich andererseits immer wieder Patienten auch bei „Nichtnotfällen“ an die Notaufnahme und erhöhen dadurch die Wartezeiten für schwer Kranke“, ergänzt der Leitende Chefarzt des KKH Stollberg, Dr. Gregor Hilger.

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