Polizei fahndet nach Hardy Georgi: 29-Jähriger offenbar mit Schusswaffe unterwegs

Hardy Georgi wird dringend von der Polizei gesucht. Fotos: Polizei

Update am 13.6. um 16:45, Meldung der Polizei:

Die Maßnahmen der Polizeidirektion Chemnitz zur Suche nach dem 29-Jährigen wurden heute fortgesetzt.
Nach der gestrigen Öffentlichkeitsfahndung sind bislang 15 Hinweise eingegangen. Alle Hinweise wurden überprüft. Dies führte aber nicht zur Feststellung des Gesuchten.
Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde im Tagesverlauf festgestellt und verifiziert, dass sich der 29-Jährige von Dienstag auf den heutigen Mittwoch nachweislich außerhalb Sachsens aufgehalten hat.
Die Polizei versucht weiterhin auf verschiedenen Wegen mit dem 29-Jährigen in Kontakt zur treten. Primär geht es darum, die Sachlage wegen der Bedrohung mit dem Gesuchten gemeinsam zu einem guten Ende zu führen. Weiterhin gibt es derzeit keine Erkenntnisse, dass vom mutmaßlich bewaffneten 29-Jährigen eine konkrete Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

Update am 13.6. um 5 Uhr, Meldung der Polizei:

Im Zuge des seit Sonntagnachmittag andauernden Großeinsatzes wurde auch in der von Dienstag auf Mittwoch weiter intensiv nach dem 29-Jährigen gesucht.
Nachdem bereits ein Waldstück in Limbach-Oberfrohna, Ortsteil Pleißa von dutzenden Polizisten durchkämmt wurde  erhielt die Polizeidirektion Chemnitz am frühen Dienstagabend einen Zeugenhinweis, wonach sich der Gesuchte im Innenstadtbereich von Limbach-Oberfrohna aufhalten soll.

Daraufhin ergaben sich polizeiliche Erkenntnisse, dass sich der 29-Jährige in einem Postgebäude in der Moritzstraße aufhalten könnte. Aufgrund dessen wurde das besagte Gebäude gesichert und der Bereich weiträumig abgesperrt. Gegen 0.30 Uhr Uhr verschafften sich Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen Zutritt ins Postgebäude und durchsuchten es. Gut eine Stunde später war die Durchsuchung aller Ebenen und Räumlichkeiten abgeschlossen. Der Gesuchte konnte nicht festgestellt werden.
Die Suchmaßnahmen nach Hardy Georgi werden demzufolge fortgeführt.

Von Dienstag auf Mittwoch waren insgesamt rund 350 Einsatzkräfte in die Suchmaßnahmen involviert.
Wer den 29-Jährigen sieht oder antrifft, sollte weiterhin den polizeilichen Notruf 110 wählen oder sich unter Telefon 0371 387-3448 an die Chemnitzer Kriminalpolizei wenden.
Zudem wird Hardy Georgi selbst aufgefordert, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Die Polizeidirektion Chemnitz wird weiterhin bei allen Maßnahmen zur Bewältigung einer Bedrohungslage von Einsatzkräften der Polizeidirektion Zwickau, der sächsischen Bereitschaftspolizei, des Landeskriminalamtes Sachsen sowie der Bundespolizei unterstützt.

Update um 19 Uhr, Meldung der Polizei:

Die Polizeidirektion Chemnitz hat den seit Sonntagnachmittag laufenden Polizeieinsatz fortgesetzt.
Am Dienstagabend und in der Nacht wurden die Suchmaßnahmen im Bereich Limbach-Oberfrohna, Ortsteil Pleiße intensiviert. Dabei kam in der Nacht erneut ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Der 29-Jährige konnte dabei nicht festgestellt werden.
Die Einsatzmaßnahmen wurden am Tage fortgesetzt. Am Nachmittag konzentrierte sich eine Nachsuche auf ein Waldstück nahe der Bundesautobahn 4, Anschlussstelle Wüstenbrand in Richtung Limbach- Oberfrohna im Ortsteil Pleißa. Das Waldstück war bereits in der Nacht durch einen Hubschraubers überflogen worden. Zudem ergaben kriminalpolizeiliche Ermittlungen Hinweise, dass sich der Gesuchte in diesem Waldstück aufhalten könnte. Im Waldstück wurde eine Lagerstätte gefunden, an der sich augenscheinlich Personen aufgehalten hatten. Kriminaltechniker sicherten an dieser Lagerstätte Spuren. Ob sich tatsächlich der gesuchte 29-Jährige dort aufhielt, muss durch die Auswertung der gesicherten Spuren geklärt werden.
Bei den jüngsten Suchmaßnahmen kamen rund 100 Beamte, mehrere Diensthunde sowie zwei Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Auf die am Nachmittag eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung sind nach den Medienveröffentlichungen bereits einige Hinweise eingegangen. Diese werden gegenwärtig geprüft. Die Suche nach dem 29-Jährigen dauert an.
Die Polizeidirektion Chemnitz wird bei allen derzeitigen Maßnahmen von Einsatzkräften der Polizeidirektion Zwickau, der sächsischen Bereitschaftspolizei, des Landeskriminalamtes sowie der Bundespolizei unterstützt.

Ursprüngliche Meldung vom 12.6. um 16:30 Uhr

Die Polizeidirektion Chemnitz führt seit Sonntagnachmittag einen Polizeieinsatz zur Bewältigung einer Bedrohungslage durch (https://www.wochenendspiegel.de/bewaeltigung-einer-bedrohungslage-polizei-sucht-einen-moeglicherweise-bewaffneten/). Hauptaugenmerk des Einsatzes liegt dabei auf der Suche im Großraum Chemnitz, Hartmannsdorf und Limbach-Oberfrohna nach dem möglicherweise bewaffneten 29-jährigen Hardy Georgi. Jetzt fahndet die Polizei öffentlich nach dem Mann.

Trotz weiterer Fahndungsmaßnahmen konnte der 29-Jährige nicht ausfindig gemacht werden. Daher fahndet die Polizei nun öffentlich nach Hardy Georgi. Gleichzeitig fordert die Polizei ihn auf, mit der Polizei in Kontakt zu treten. Er könnte so hier maßgeblich zur Klärung der Situation beitragen. Er ist etwa 1,80 Meter groß, schlank und hat dunkle kurze Haare. Sonntagvormittag war er mit einem gelben T-Shirt, schwarzen Hosen sowie Turnschuhen bekleidet. Er hatte einen schwarzen Rucksack, eine schwarze Tasche sowie eine rote Plastiktüte bei sich.

Die Polizei fragt: Wer hat Hardy Georgi seit Sonntagvormittag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Wer Hardy Georgi sieht oder antrifft, sollte umgehend den polizeilichen Notruf 110 wählen!

Gleichwohl bitten wir den Gesuchten, umgehend in Kontakt mit der Polizei zu treten. Zeugenhinweise zum Aufenthalt des Gesuchten seit Sonntagvormittag nimmt auch die Chemnitzer Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0371 – 387 3445 entgegen.

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