Premiere für die Rochlitzer Schlossweihnacht

Auf Schloss Rochlitz wird am 11. September die 1. Schlossweihnacht gefeiert. Foto: Volker Schwarze

Rochlitz. Am 11. Dezember ist es soweit. Die Rochlitzer Schlkossweihnacht erlebt ihre Premiere. Ab 12 Uhr wird sich das Schloss ganz weihnachtlich geben. Dr. Grzelkowski und Nando Sonnenschmidt – der Vorsitzende der Schlossgesellschaft Rochlitz und der Geschäftsführer der hier ansässigen travdo hotels & resorts GmbH, sind zwar keine gebürtigen, doch engagierte Rochlitzer und sinnen bereits seit Jahren nach einem regionalen Adventsmarkt vor historischer Kulisse. Nun ist es

„Ein Weihnachtsmarkt im Schloss mit klassischem Chor und Posaunen ist halt einfach etwas für’s Herz. Mich begeistern diese emotionalen Momente immer“, sagt der Unternehmer Nando Sonnenschmidt. Und damit war es ihm ein persönliches Anliegen, die gemeinsamen Pläne in diesem Frühjahr voranzutreiben. Der Termin stand schnell fest: am dritten Advent, dem 11. Dezember, soll die Premiere stattfinden – eine Woche nach dem regulären Rochlitzer Weihnachtsmarkt der Stadt. Innerhalb weniger Monate wurden Schloss, Händler und zahlreiche Künstler, Vereine und Unterstützer für die Idee gewonnen und ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Den Mittelpunkt der Veranstaltung wird der regionale Weihnachtsmarkt im Schlosshof bilden. Die rund dutzend Weihnachtsmarkthütten und weiteren Stände werden vorrangig von Rochlitzer Einzelhändlern besetzt. Dabei reicht das Angebot vom typischen Speisenangebot in der Weihnachtszeit, speziellen hausgemachten Leckereien, Bio-Erzeugnissen aus der Region bis hin zu Weihnachtlichem aller Art, hochwertigen Spielwaren und Erzgebirgskunst. Natürlich wollen auch die travdo Hotels mit Speisen- und Getränkeangebot, darunter einem Feinschmecker-Stand, sowie dem Verkauf von leckeren Produkten aus deren Urlaubs-Destinationen den Gaumen der Gäste erfreuen.

Über die Stände hinaus wird der Schlosshof auch eine Bühne für verschiedene Programmpunkte beherbergen. Geplant sind hier unter anderem Auftritte vom Rochlitzer Posaunenchor und der Line Dancer, eine Zaubershow mit Peter Lissek, ein mittelalterlicher Showkampf von den Rochlitzer Karate-Dos und ein klassisches Weihnachtskonzert mit der Chemnitzer Sängerin Lydia Franke. Doch auch im Schlossinneren ist einiges an Programm in Vorbereitung: in der Kapelle möchten Rochlitzer Vor- und Grundschüler die Besucher musikalisch auf Weihnachten einstimmen. Im großen Saal wird es eine Kreativmeile für junge Besucher mit diversen Bastel- und Schau-Stationen geben, wo sich sicher auch tolle Geschenke zaubern lassen. Und bei einem professionellen Fotoshooting mit Stephanie Storl können auch noch schnell Bilder für z.B. Oma und Opa gemacht und vor Ort erworben werden. Interessierte Besucher erfahren bei einer Gästeführungen durch das Schloss viel Wissenswertes; weiterhin ist das im Eintrittspreis inbegriffene Schloss-Museum an dem Tag geöffnet. Wer es weniger besinnlich, dafür lautstark mag, sollte sich die Jugendband „Themenwexel“ und das

im Weinkeller stattfindende Konzert von Bernd Birbils nicht entgehen lassen. Abschließend werde ein Feuerwerk das im abendlichen Dunkel liegende Schloss in stimmungsvolles Licht tauchen.

Die Veranstalter hoffen, mit der Rochlitzer Schloss-Weihnacht ein jährlich stattfindendes Event etablieren zu können, welches sich auch über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen macht. Dabei setzen Sie neben einem abwechslungsreichen Programm besonders auf Emotionen. „Wir hoffen, eine heimische Atmosphäre schaffen zu können, in der Familien einen schönen Tag erleben, sich Freunde treffen und Rochlitz einmal mehr zeigt, was es alles zu bieten hat,“ so Yvonne Langner, Organisatorin der Schloss-Weihnacht. Ob es eine Fortsetzung in den kommenden Jahren geben wird, hänge jedoch maßgeblich vom tatsächlichen Interesse in der Region und den damit verbundenen Besucherzahlen ab. Nach der Vorstellung von Dr. Martin Grzelkowski könne der Adventsmarkt jährlich unter dem Schirm eines besonderen Themas stehen, in diesem Jahr ganz im Sinne der Dankbarkeit. „Wir möchten uns mit dieser Veranstaltung von den übrigen Adventsmärkten abheben. Wir möchten nicht Essen, Einkaufen und das Schenken in den Vordergrund stellen, sondern daran erinnern, warum wir Weihnachten feiern.“ pm/uw

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