Quantensprung für die Ortswehr

Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel überreichte zur Feier an Ortswehrleiter Silvio Pester den symbolischen Schlüssel für das neue Gerätehaus, ein neues Fahnenband und einen Scheck über 500 Euro. Foto: Uwe Wolf

Bräunsdorf. Optimale Bedingungen gibt es seit kurzem für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bräunsdorf. Diese konnten ihr saniertes und erweitertes Gerätehaus einweihen und rund 160 Gäste feierten dies mit. Schon viele Jahre mussten sie in dem 1960 zum Großteil in Eigenleistung erbauten Gebäude mit großen Kompromissen leben. „Es gab also schon seit langem Handlungsbedarf“, so Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel. „Für die Fahrzeuge der wehr und für die Kameraden ging es überaus beengt zu.“ Die Fahrzeuge konnten nur in Millimeterarbeit in die alte Halle gefahren werden, die Schutzkleidung musste neben den Fahrzeugen aufbewahrt und beim Einsatz auch dort angezogen werden – alle Räume waren beengt.

Laut Oberbürgermeister wurde einem Komplettneubau eine andere Lösung vorgezogen. „Wir haben das alte Gebäude erhalten und modernisiert und einen neuen Anbau errichtet. Rund 1,347 Millionen Euro wurden investiert, darunter 283.000 Euro Fördermittel des Landkreises“, erläuterte der Oberbürgermeister.

Nach intensiven Planungen und Vorarbeiten begannen am 4. September 2017 die Abriss- und Tiefbauarbeiten. In den Monaten März und April erfolgten im Bereich Tiefbau noch Restarbeiten. Im Juni 2018 war Hochbaubeginn. Bedingt durch Probleme mit der Klempnerei, die die Ausschreibung gewonnen hatte, gab es Verzögerungen. Der Vertrag wurde gekündigt und die Leistung neu ausgeschrieben. Nunmehr ist das neue und modernisierte Gerätehaus wieder in Betrieb. „Während der Bauphase war die Bräunsdorfer Wehr fast immer einsatzbereit. Es gab bei der Unterbringung eine Übergangslösung, was nicht immer einfach war“, so Ortswehrleiter Silvio Pester. „Jetzt haben wir ein tolles Objekt mit optimalen Bedingungen für die Kameraden.“

Wie Carsten Michaelis, Beigeordneter des Landkreises, erklärte verfügt die Wehr jetzt über ein tolles Objekt. „Das alte war ja so eng, dass man bei den Fahrzeugen die Spiegel einklappen musste, damit sie überhaupt in die Fahrzeughalle passten. Das neue Gerätehaus ist auch ein Anreiz für den Nachwuchs, denn unter solchen Bedingungen ist der Dienst in der Feuerwehr attraktiv.“

„Was lange währt wird gut, das sieht man bei diesem Bau“, sagte Gemeindewehrleiter Sven Büchner. „Der Neubau ist zu einst ein richtiger Quantensprung. Man muss keine Halle mehr queren und es gibt keine Abgase mehr in der Fahrzeughalle. Es gibt jetzt ideale Bedingungen für die Aktive gruppe, für die Kinderfeuerwehr und für die Jugendfeuerwehr.“ uw

Beste Bedingungen für die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit bietet das neue Bräunsdorfer Gerätehaus. Foto: Uwe Wolf

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