Ratgeber: Wie schützt man sein Instagram-Account vor Hackern?

Auf den richtigen Schutz kommt es an! Fotos: Pixabay

Immer wieder hört man von Hacker Angriffen auf Instagram Accounts. Gerade im letzten Jahr erlebten einige Nutzer eine Welle von Hacker Angriffen auf Instagram. Dabei wurden Passwort und Zugangsdaten geändert, so dass die Nutzer keinen Zugang mehr zu Ihren eigenen Daten hatten. Ein Albtraum. Wie aber schützt man sich am besten? Im Folgenden einige Ratschläge, die grundsätzlich auf jede Anwendung passen, nicht nur für Instagram:

Passwort. Die erste und oft einfachste Anlaufstelle für Hacker ist Ihr persönliches Passwort. Hierzu gibt es einige Tipps und Regeln. Als aller erstes, nehmen Sie Passwörter und Authentifikation-Methoden absolut ernst. Wenn lange nichts passiert, tendieren viele Nutzer dazu, etwas nachlässig zu werden. Speichern Sie keine Passwörter. Das ist bequem, aber gefährlich, denn Sie wissen nicht, was im Hintergrund läuft und wer über welche Spionage-Software versucht, sich an gespeicherten Daten ranzuschleichen. Es gelten die bekannten Hinweise. Nutzen Sie Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen, aber keine bekannten Namen (der Klassiker wäre das Haustier) oder Wörter, vor allem nichts, dass sich auf Sie bezieht. Über soziale Medien finden Hacker schnell Ihr Lieblingstier oder Ihr Hobby etc. Vorsicht mit Passwort-Generieren, diese lassen sich von Profis zurückverfolgen. Denken Sie sich am besten ein Fantasiewort aus und schmücken Sie es mit Sonderzeichen. Ändern Sie Ihre Passwörter häufig und nutzen Sie keines für mehrere Anwendungen.

Zwei-Wege Authentifikation. Doppelt hält besser! Zum Beispiel Finger-Abdruck oder Gesichtsscan UND Passwort sind besser als nur das eine oder andere.

Anti-Viren-Schutz. Die meisten Mobil-Geräte haben sehr guten Anti-Viren Schutz, vor allem Apple ist hier Vorreiter. Stellen Sie sicher, dass Sie die regelmäßigen Updates des Herstellers herunterladen. Auf Ihrem Heim-PC sollten Sie entsprechende Antiviren-Softwares installieren. Manche sind kostenlos, andere Kosten zwischen 20 bis 60 Euro pro Jahr, was es durchaus Wert ist.

Privatsphäre. Denken Sie immer daran, dass Sie Fremden auf der Straße auch nicht alles erzählen würden, oder dass Sie ihnen Fotos von sich geben würden usw. Erlauben Sie nur Ihren Bekannten entsprechenden Zugang und schützen Sie Ihre privaten Konto-Daten, wie Geburtstag oder auch Wohnort etc.

Location. Das bringt uns zum Thema Nachverfolgung. Lassen Sie möglichst nicht jede Anwendung Ihren Standort nachverfolgen. Es ist nett, wenn man mal eben zum Foto den Ort automatisch bekommt, aber auch das sind private Informationen.

Zugang für andere Anwendungen. Seien Sie vorsichtig, welche Berechtigungen Sie anderen Anwendungen geben. Viel zu leicht lassen sich damit Ihre Daten auskundschaften. Was sich in der Regel nicht vermeiden lässt sind Cookies, die natürlich ebenfalls Ihre Gewohnheiten ausfindig machen. Gleichzeitig funktionieren die meisten Webseiten nur noch, wenn man deren Cookies erlaubt. Manchmal ist das nützlich, wenn man zum Beispiel beim Online-Einkaufen den Warenkorb wiederfindet. Damit das aber nicht zu weit geht, gibt es Tracking-Blocker als Add-Ons zu Ihrem Browser. Falls Ihr Handy ungewöhnlich warm wird, lange braucht zum Runterfahren etc., könnte es mit einer Spionage-App infiziert sein. Hier hilft meist nur ein Re-set auf die Liefereinstellungen.

Grundsätzlich gilt, „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!“

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