Region Zwickau erhält knapp 500.000 Euro vom Bund

Unter den drei geförderten Sanierungsprojekten gehört auch die Friedhofskapelle in Werdau. Foto: MdB/Kreis Zwickau

Der Haushaltsausschuss des Bundestages konnte am Mittwoch im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Kreis Zwickau beschließen. Von den insgesamt 4,75 Millionen Euro, die dem gesamten Freistaat Sachsen für Projekte im Bereich Denkmalschutz zur Verfügung stehen, erhält die Region für drei Projekte knapp 500.000 Euro. Darüber freut sich auch der Zwickauer Bundestagsabgeordnete Carsten Körber: „Das sind sehr schöne Nachrichten. Unser Freistaat profitiert deutlich überproportional. Nach dem Königsteiner Schlüssel, der üblicherweise die Verteilung von Fördermitteln auf die Bundesländer regelt, hätten Sachsen lediglich 2,0 Millionen zugestanden.”

Nicht zuletzt hatte sich der Zwickauer Haushaltspolitiker mit der Staatsregierung in Dresden für die sächsischen Projekte eingesetzt: “Ich danke der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, meinen Kollegin Monika Grütters, vor allem aber auch unseren sächsischen Innenminister Roland Wöller und seinem Ministerium für die tatkräftige Unterstützung. Die Bewahrung unserer Denkmäler ist wichtig. Als steinerne Zeugnisse unserer Vergangenheit bewahren unsere Denkmäler unsere Geschichte und helfen uns, diese an unsere nachfolgenden Generationen weiterzureichen.”

Überblick über die drei geförderten Projekte im Landkreis Zwickau:

  • Kirchgemeindehaus Meerane-Waldsachsen: Instandsetzung des Daches für 200.000 Euro
  • Friedhofskapelle Werdau: Sanierung 2. Bauabschnitt mit 200.000 Euro fortgesetzt
  • Burg Schönfels in Lichtentanne:  Notsicherung im Bereich des Fußbodens mit einem Volumen von 95.000 Euro

Bundesweit kommen 228 Baudenkmäler in den Genuss der Förderung. In Sachsen fördert der Bund in diesem Jahr erneut 24 Maßnahmen des Denkmalschutzes.

 

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