Reisebusse gezielt kontrolliert: Mehr als 30 Verstöße festgestellt

Zahlreiche Kontrollen wurden durchgeführt – nicht immer mit positivem Ergebnis. Fotos: Polizei

Lichtenau/A4. Am vergangenen Donnerstag und Freitag war die  Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz einmal mehr zur Verbesserung der
Sicherheit auf der viel befahrenen BAB 4 unterwegs. Im Zuge der  europaweiten TISPOL (Traffic Information System Police)-Kontrollen legten  die Beamten zusammen mit Kollegen der Bundespolizei und des Zolls an  beiden Tagen ihr Augenmerk auf Reisebusse.

Von insgesamt 19 in  Deutschland zugelassenen und vier nicht in EU-Ländern zugelassen  Bussen, die auf dem Rastplatz „Auerswalder Blick“ inspiziert wurden,
mussten die Kontrolleure 16 Reisebusse beanstanden.  26 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht (u.a. Lenk- und Ruhezeiten nicht  eingehalten oder auch Fahrerkarten nicht mitgeführt), drei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (Handy am Steuer, Überschreitung Schallpegelmessung, nicht angelegter Gurt) wurden registriert und zwei  Bussen sogar die Weiterfahrt untersagt.

Der Grund dafür waren fehlende Warnleuchten, welche die Fahrer aber in der nahen Tankstelle erwerben konnten und schließlich weiterfahren durften. Länger dauerte die Kontrolle eines MAN-Omnibusses und vor allem dessen Fahrers (66). Dieser war nämlich mit einer fremden Fahrerkarte unterwegs. Gegen den 66-Jährigen wird nunmehr wegen des Verdachts der Fälschung beweiserheblicher Daten  ermittelt.

Alles in allem konnten die Kontrolleure dennoch ein positives Fazit ziehen.  Kein Reisebus fiel durch technische Unzulänglichkeiten auf, die potentielle  Gefahren im Straßenverkehr für die Insassen der Busse oder andere Verkehrsteilnehmer bedeutet hätten.

 

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