Rennaction zum Grand Prix auf dem Sachsenring

Foto: Steffen Ullmann/Archiv

Hohenstein-Ernstthal/Oberlungwitz. Vom 5. bis 7. Juli kämpfen wieder die besten Rennfahrer der Welt um die besten Platzierungen auf dem Sachsenring. Doch nicht nur auf der Strecke wird es hoch hergehen, auch abseits vom Renntrubel verwandelt sich das Gelände zu einem großen Motorsport-Festival. Dass während dem HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland alles gelingt, dafür sorgen seit Wochen hinter den Kulissen zahlreiche Helfer und Mitarbeiter des ADAC Deutschland, der Ende letzten Jahres zusammen mit dem ADAC Sachsen e.V. für den WM-Lauf 2019 die Rolle des Veranstalters übernahm.

„Die Vorbereitungen laufen sehr gut. Auch die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten vor Ort, mit den Anliegern und mit den Behörden ist sehr gut. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang“, erklärt Thomas Voss, Leiter Motorsport und Klassik ADAC e.V. auf Nachfrage dem WochenENDspiegel. Bereits im März waren knapp 70.000 Tickets im Vorverkauf an den Fan gebracht worden. Hierfür lockte der ADAC in diesem Jahr nicht nur mit günstigeren Ticketpreisen, sondern auch mit verschiedenen Ideen, u. a. für Familien.

„Im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken darübergemacht, wie wir den Grand Prix für die Besucher noch attraktiver machen können. Dazu zählte, die Ticketpreise attraktiver zu gestalten und auch neue Angebote zu schaffen“, berichtet Voss und spielt damit auf die neu konzipierte Tribüne an, die zusammen mit Servus TV in diesem Jahr besonders für Familien ein attraktives Angebot darstellt. Auch im Rahmenprogramm hat sich in diesem Jahr wieder einiges für die Motorsportfans vor Ort getan. Für jeden soll etwas dabei sein.

„Wichtig ist es uns einerseits, ein nachhaltiges Rahmenprogramm für jüngere, trendaffine Gäste zu schaffen – beispielsweise mit dem Red Bull Rennzirkus. Andererseits möchten wir auch das Traditionspublikum ansprechen, zeigen hierzu eine historische Grand Prix Ausstellung zu den früheren Sachsenring-Helden. Die traditionellen Partys in der Karthalle am Freitag- und Samstagabend inklusive der Fahrer-Präsentation und das Ankerberg Festival sind darüber hinaus sicherlich Highlights für unsere MotoGP-Fans“, ist Voss von dem geplanten Rahmenprogramm in diesem Jahr überzeugt.

Gleichzeitig möchte der ADAC seine soziale Verantwortung in der Region bewusst wahrnehmen und rührte schon lange vor dem Rennwochenende für den am 3. Juli um 18:00 Uhr auf dem Sachsenring stattfindenden Spendenlauf kräftig die Werbetrommel. Auch daraus was mit den Erlösen, die aus Spendenlauf und Pitwalk einfließen, passiert, macht Thomas Voss kein Geheimnis. „Das Startgeld für den Spendenlauf kommt dem SOS Kinderdorf Zwickau e. V. sowie der Lebenshilfe Hohenstein-Ernstthal zugute. Bezüglich des Pitwalks kooperieren wir mit der Dorna, der Rechteinhaberin der MotoGP. Alle Einnahmen, die wir hier generieren, übergeben wir der Two Wheels for Life-Stiftung und dem Lebenshilfewerk Hohenstein-Ernstthal.“

Einzig was die logistische Planung dieses Großevents betrifft, nutzt man beim ADAC e. V. und dem ADAC Sachsen e. V. bestehende Möglichkeiten. „Unsere Gäste können auf die bewährten Camping-Gelegenheiten rund um den Sachsenring zurückgreifen. Vom Campingplatz an der Goldbachstraße aus sind die Tribünen T5 bis T9 zu Fuß in ca. 15 Minuten erreichbar, auch das bekannte Ankerberg Festival bietet zahlreiche Camping-Möglichkeiten. Darüber hinaus findet man in der Gemeinde Hohenstein-Ernstthal verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in ansässigen Hotels, Gasthäusern und Pensionen“, so Voss weiter.

Auch die Anreise für die MotoGP-Fans selbst soll in diesem Jahr so komfortabel und gut ausgeschildert wie möglich gestaltet sein und jeweils den Weg zu den umliegenden Parkmöglichkeiten aufzeigen. Neben den kostenfreien Großparkplätzen P12 und P14 wird es daher erneut einen eigens eingerichteten, ebenfalls kostenfreien Shuttle-Service geben, der mit dem Sachsenring verbunden ist. Somit scheint alles vorbereitet für Deutschlands größte Motorsportveranstaltung, bei dem sich der ADAC neben vielen spannenden Rennen und einem umfangreichen Rahmenprogramm, bei dem jeder auf seine Kosten kommt, letztlich noch eines wünscht: „Drei Tage tolles Wetter.“

von Doreen Müller-Uhlig

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