Roter Teppich war fast zu klein

Zwickau befand sich am ganzen Samstag im absoluten Modefieber. Fotos: Alice Jagals

Zwickau befand sich am ganzen Samstag im absoluten Modefieber. Fotos: Alice Jagals

Zwickau. Eines ließ sich auch nach der sechsten Auflage der Mercedes Fashion Night feststellen: Die Zwickauer mögen es tragbar. Das bewiesen nicht zuletzt die beiden Gewinner des Mercedes Fashion Awards, Babette Sperling (Bachelor-Abschlussarbeit) und Serap Sari (Master-Abschlussarbeit).

Wer in diesem Herbst nicht als graue Maus durchgehen will, der bekam am vergangenen Samstag die passenden Tipps, dem entgegen zu wirken. 40 Händler nutzten die Mercedes Fashion Night, um zu zeigen, was in ihnen und somit in der Shopping-Stadt Zwickau steckt. Und das war allerhand. Wurde doch in diesem Jahr erstmals bereits um 11 Uhr begonnen. Da hatten die Beteiligten, allen voran die Models, Moderatoren und das Styling-Team allerhand zu tun.

Ob im Rathaus, im Modehaus Kress oder in den Arcaden – die Plätze um die Laufstege waren sehr gefragt.

Und das ist in diesem Herbst angesagt: Lange Haare, metallische Stoffe bis Croco-Optik bei Taschen, Schluppenblusen, 7/8-Hosen bis hin zu Colotte und Marlene Dietrich-Style. Und auch die kaputte Jeans steht wieder im  Vordergrund. Was definitiv jede Frau nicht nur im Schrank, sondern auch um die Schultern haben sollte, ist ein kuscheliger Poncho.

Top aufgepeppt wurde der Tag auch durch die Star-Gäste Joachim Llambi und Star-Choreograph “Hoche” Jorge González. Zur Abendshow im Rathaus gesellten sich mit Irene Luft und David Schirrmacher zwei bekannte Designer in die Riege. Schade nur, dass die Promis zu selten zu Wort kamen. So wurde der Abend in erster Linie den Studenten gewidmet und den Zuschauern vermittelt, dass die Westsächsische Hochschule mehr kann, als “nur Auto” – das hatte natürlich auch etwas.

Zur Abendveranstaltung, deren Plätze im Gegensatz zu den Tagesläufen reserviert werden mussten, gab es einen großen Andrang. Zu viel könnte man meinen, denn die Gänge zwischen den Plätzen gestalteten sich sehr eng. Ebenfalls schade: Die letzte Modenschau fand im Rathaus statt. Diese war um 19.30 Uhr beendet. Hätten die Veranstalter die letzte Session in die Arcaden verlegt, wäre der Einkaufstempel nicht schon wieder um diese Zeit sehr leer gewesen. Denn auch in einer halben Stunde, lässt sich Geld ausgeben, was nicht zuletzt auch die Verkäufer motiviert.

Sehen Sie hier noch einmal einige Eindrücke aus dem Mode-Samstag:

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