Sachsenderby verläuft friedlich

Aue. Am Sonntag führte die Polizeidirektion Chemnitz mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei einen Großeinsatz zur Absicherung des Fußballspiels zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der SG Dynamo Dresden durch. Rund 550 Beamte waren in den Einsatz involviert, welcher auf strikte Trennung beider Fanlager ausgelegt war.

Im Ergebnis des Großeinsatzes ist festzustellen, dass das Sachsenderby entsprechend des torlosen Unentschiedens (mehr zum Spiel unter: https://www.wochenendspiegel.de/torloses-remis-im-sachsenderby-zwischen-aue-und-dresden/) friedlich bleib. Das Einsatzkonzept der strikten Trennung der Fanlager, welches in enger Zusammenarbeit mit Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue erarbeitet wurde, ging zu vollster Zufriedenheit auf.

In Summe wurden neun Anzeigen (Stand: 18.45 Uhr) u.a. wegen Sachbeschädigungen, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Vor dem Spiel:
Gegen 12.45 Uhr setzte sich am Auer Altmarkt ein Fanmarsch der Fans der FC Erzgebirge Aue in Richtung Stadion in Bewegung. Daran beteiligten sich zirka 500 Anhänger. Durch das Abbrennen von Pyrotechnik wurde dabei eine Person leicht verletzt, welche ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Auch rund 300 Dresdner Fans trafen sich in Lößnitz, um gemeinsam im Sinne eines Fanmarschs zum Erzgebirgsstadion zu laufen. Dabei kam es zu keinerlei Vorkommnissen. Allerdings wurde noch vor Anpfiff der Party im Bereich der Gästetoiletten Sachbeschädigungen begangen. Erwartungsgemäß kam es zu Verkehrsbehinderungen, welche jedoch angesichts rund
16.000 anreisenden Fans überschaubar blieben.

Während des Spiels:
Über den gesamten Verlauf der 90 Minuten kam es zu keinerlei Störungen oder auch Zwischenfällen im Stadion und auch außerhalb.

Nach dem Spiel:
Auch die Abreise verlief nahezu ohne Störungen. Lediglich Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung mussten gefertigt werden. Sowohl ein Teil der Auer als auch die zugreisenden Dresdner Fußballfans wurden unmittelbar nach Spielende mit Shuttle-Bussen zügig zu ihren Parkplätzen bzw. zum Bahnhof gebracht.

Update, Ergänzung der Bundespolizei:

Beim heutigen Sachsenderby zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der SG Dynamo Dresden gewährleisteten insgesamt 120 Einsatzkräfte der Bundespolizei die Sicherheit auf Bahngebiet. Unterstützt von drei Diensthunden sowie einem Bundespolizeihubschrauber sicherten sie die An- und Abreise von rund 520 bahnreisenden Fußballanhängern. An- und Abreise blieben weitgehend störungsfrei, die Bundespolizei registrierte lediglich eine Straftat, hierbei soll einem Fan bei der Rückreise im Zug ein Fanschal geraubt worden sein. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

 

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