Sächsische Nachwuchsfahrer erfolgreich in der Spanischen Meisterschaft 2015

Der Hohenstein-Ernstthaler Paul Fröde erkämpfte im letzten Rennen seinen ersten Punkt. Foto: ADAC Sachsen LZ

Der Hohenstein-Ernstthaler Paul Fröde erkämpfte im letzten Rennen im spanischen Navarra seinen ersten Punkt. Foto: ADAC Sachsen LZ

Sachsen. Im letzten Rennen zur Spanischen Motorradmeisterschaft 2015 wurden am wurden am Wochenende vom 17. und 18. Oktober auf dem Circuito de Navarra nochmal alle Karten gezogen. Die Rennstrecke liegt ganz im Norden von Spanien/Pamplona direkt am berühmten Jacobsweg, den unzählige Pilger jedes Jahr bewältigen. Die Wetterbedingungen kann man als schwierig bezeichnen, denn am frühen Morgen hatten die Sportler mit Asphalttemperaturen von ca. 5 Grad zu kämpfen und am Renntag kam dann noch der Regen dazu. Neben Joshua Bauer (Klasse Challenge80) und Paul Fröde (Klasse PreMoto3) war nun erstmals auch unser Deutscher Mini Bike Meister – Nicolas Czyba ebenfalls in der Klasse Challenge 80 mit am Start. Für Nicolas war es der erste Schritt auf ein großes Motorrad und auf eine große GP-Strecke, mit allem was dazu gehört.

Joshua Bauer aus Oelsnitz/Erzgeb. beendete das letzte Rennen der Challenge 80 auf Platz 2. Foto: ADAC Sachsen LZ

Joshua Bauer aus Limbach im Vogtland beendete das letzte Rennen der Challenge 80 auf Platz 2. Foto: ADAC Sachsen LZ

Challenge 80 (Joshua Bauer & Nicolas Czyba)
Im Zeittraining konnte Joshua seine wahre Stärke zeigen und belegte einen tollen zweiten Platz, Teamkollege Nicolas Czyba wurde Zwölfter.
Das WarmUp war dann zum Erstaunen erstmals nass in dieser Saison. Somit eine ganz neue Erfahrung für all unsere Piloten, denn keiner war zuvor jemals mit richtigen Regenreifen unterwegs. Die Aufgabe wurde aber bestens gemeistert.
Im Rennen der lang erhoffte Superstart von Joshua Bauer, erstmals keine Plätze verloren in der Startrunde, er konnte sogar einige Positionen gutmachen.
Czyba ebenfalls mit einer guten Startrunde fürs erste Rennen. Im Rennverlauf dann eine sehr harte Aufgabe für Joshua Bauer in einer Gruppe von 5 Piloten ging es hart zu und dies teilweise auf nasser Strecke mit den Reifen für trockene Bedingungen (Slick). Das Team entschied sich für die Slicks, denn die Ideallinie war vor dem Start komplett trocken. Tolle Fights und ein kühler Kopf brachten Joshua am Ende den erhofften Erfolg mit Platz 2 im letzten Rennen der Spanischen Motorradmeisterschaft 2015. Sein Teamkollege beendete das Rennen auf einem guten 12. Platz.

Nicolas Czybas gelungene Permiere in der Challenge 80. Foto: ADAC Sachsen LZ

Nicolas Czyba aus Oelsnitz im Erzgebirge mit einer gelungene Permiere in der Challenge 80. Foto: ADAC Sachsen LZ

PreMoto3 (Paul Fröde)
Mit einem Rückstand von 2,6 Sek konnte Paul Fröde im Zeittraining von Navarra den 19. Startplatz belegen. Die Leistungsdichte in dieser Nachwuchsklasse ist sehr hoch und es ist sehr schwierig für einen Newcomer in die Top 10 zu fahren. Das WarmUp war für Paul komplett nass auch für Paul eine neue Erfahrung die ebenfalls bestens absolviert wurde. Das Rennen wurde als Regenrennen gestartet und Paul wurde auch auf Regenreifen ins Rennen geschickt. Ein guter Start zum letzten Rennen brachte auch Paul in eine bessere Position wie in den vergangen Rennen.
Gute Rundenzeiten zum Ende des Rennens und wohl auch ein besseres Gefühl für die Regenreifen brachten zum Ende des Rennens den 15. Platz und damit erstmals einen Punkt für Paul in der Spanischen Meisterschaft.

Die Einschätzung von Teamchef Dirk Reißmann:
„Ein toller Abschluss einer langen Saison. Alle Drei haben ihre Aufgaben gut erledigt. Joshua hat erneut gezeigt, dass er zu den besten Nachwuchspiloten seines Alters in ganz Europa zählt. Paul war ebenfalls gut unterwegs, er braucht manchmal etwas Feuer bis es richtig losgeht aber das wird. Es war sein erstes Jahr auf einem großen Motorrad. Nicolas hat mich wiedermal mit seiner Art überzeugt, sich auf neue Dinge einzustellen. Er wird auch weiterhin in den verschiedenen Meisterschaften um ein Podium kämpfen können, dies ist nicht zu übersehen. Eine tolle Saison geht nun zu Ende und es liegt viel Arbeit vor uns, um das nächste Jahr bestmöglich vorzubereiten. Vielen Dank an alle Partner/Sponsoren/Eltern/Freunde/Fans für das Vertrauen und die Unterstützung unseres Teams und all unserer Sportler. Ich freue mich aufs nächste Jahr. “

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