Schach AG ist der Renner: Schachverein unterstützt Freiberger Pestalozzi-Grundschule mit Ausrüstung


Schach erobert die Schulen. Immer mehr Einrichtungen bieten das Schach-Spielen als Arbeitsgemeinschaft an. Auch im Hort der Freiberger Pestalozzi-Grundschule wird dem laut Wikipedia „populärsten Brettspiele in Europa“ gefrönt. Hier gibt es mittlerweile zwei Schachgruppen: für Anfänger und Fortgeschrittene – die einen haben ihren Kurs montags, die anderen donnerstags. Doch Schach gespielt wird im Hort inzwischen an jedem Nachmittag. „Der Zulauf ist enorm“, freut sich Hortleiterin Sandra Merker. „Von unseren 75 Hortkindern von Klasse eins bis vier kommen inzwischen etwa 15 Kinder regelmäßig.“
Seit Ende September verfügt der Hort über große Schachbretter und Schachuhren. Sie stammen aus dem Altbestand des Freiberger Schachvereins – der Abteilung Schach des TV Freiberg 1844. Den hat die Hortleiterin mit ihren Schach-Kindern Ende September im Pi-Haus besucht, wo er für Kinder vom Grundschulalter bis 14 Jahre immer dienstags von 15.30 bis 17 Uhr einen Kurs anbietet. Kursleiter ist der ehemalige Lehrer Ullrich Schneider. Die Kinder der Pestalozzi-Schach-AG „waren begeistert von der Probestunde“.
Mit der neuen Ausrüstung im Pestalozzi-Hort – bisher wurden ausschließlich auf ganz kleinen Brettern aus der Spielesammlung gespielt – „hat sich das Niveau schon deutlich gesteigert“, ist sich Merker sicher. Denn mit den vom Verein geborgten großen Brettern, Figuren und Uhren ist es nun möglich in der Gruppe besser gemeinsam zu lernen. „Außerdem spornen die so genannten Turnierbretter die Kinder auch an.“
Dass für „ihre“ Schachkinder nach der vierten Klasse „nicht Schluss sein muss mit dem Hobby“, darüber ist die Hortleiterin glücklich. „Ich sehe jeden Tag, wie die Kinder sich in das Spiel vertiefen und es immer besser lernen, wie sie stolz auf ihr Hobby sind. Deshalb ist es toll, dass der TV Freiberg 1844 ihnen die Möglichkeit bietet, es fortzusetzen.“

Facebook