Schnelles Internet für alle Chemnitzer: Vertragsunterzeichnung zum Breitbandausbau

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und eins-Geschäftsführer Roland Warner präsentieren das Vertragswerk. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz. In den nächsten zwei Jahren sollen auch die letzten Chemnitzer Stadtgebiete, die in Sachen Internetgeschwindigkeit noch als unterversorgt gelten, fit gemacht werden. Am heutigen Dienstag unterzeichneten Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Roland Warner, Geschäftsführer der eins energie sachsen GmbH & Co. KG einen Vertrag zum Breitbandausbau in den Stadtteilen Einsiedel, Euba und Klaffenbach. Teilweise werden auch Adelsberg, Borna-Heinersdorf, Furth, Glösa-Draisdorf, Kleinolbersdorf-Altenhain und Rottluff weiter ausgebaut.

Als unterversorgt und damit förderwürdig galten die Gebiete, die eine Bandbreite von weniger als 30 MBit/s anliegen haben. Nach Abschluss der Arbeiten sind diese Voraussetzungen dann im gesamten Stadtgebiet gegeben. Ob die entsprechende Geschwindigkeit auch tatsächlich in der Wohnung anliegt, obliegt allerdings der Entscheidung des Hauseigentümers.

Allerdings ist die Gelegenheit in den Fördergebieten jetzt so gut wie nie: Im Zuge der jetzigen Maßnahmen, die ab April 2019 beginnen, legt eins das Glasfasernetz nach Zustimmung der Eigentümer bis in die Wohnung – wer sich zunächst dagegen und später dafür entscheidet muss dann zahlen. Während die Stadt Chemnitz Errichter des Breitbandnetzes ist, tritt eins als Betreiber auf. Allerdings können Endverbraucher das schnelle Netz später auch von anderen Anbietern beziehen.

Versorger eins setzte sich unter fünf Bewerbern durch – allesamt namhafte Anbieter aus Deutschland. “Es macht uns sehr stolz, dass wir in einer in der europaweiten Ausschreibung Wettbewerbsfähigkeit bewiesen haben”, freute sich Warner heute im Zuge ver Vertragsunterzeichnung. Insgesamt werden 64 Millionen Euro investiert. “Rund 10.000 Wohnungen in 5.300 Objekten sowie 65 Schulen werden ans schnelle Netz angeschlossen”, verdeutlichte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Dabei werden rund 2.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. “Baustellen werden natürlicht nicht ausbleiben”, wirbt sie um Verständnis.

Gut gelaunt unterzeichneten beide den Vertrag.

 

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