Schocken-Kaufhaus: Was wünschen sich die Crimmitschauer?

Rund 70 Interessierte folgten der Einladung der Stadtverwaltung in das ehemalige Schocken-Kaufhaus. Foto: Alice Jagals

Crimmitschau. Das ehemalige Schocken-Kaufhaus war zur Einwohnerversammlung am Montag voll besucht und lauschten den Plänen des möglichen Investors Jens Dietrich. Und auch sie hatten sich ins Brainstorming eingebracht. Doch was wollen die Crimmitschauer eigentlich?

Ein „Ort für alle“ soll das ehemalige Kaufhaus Schocken in Crimmitschau nach seinem Umbau werden. Durch den Rückbau der drei Gebäude gehe nach Meinung einzelner der Charakter der Gasse verloren. Ein Brunnen sei schön, aber Spielmöglichkeiten für Kinder wären noch besser. Generell müsse man die Pleiße mehr einbeziehen. Liege doch sowieso seit 2015 ein Konzept in irgendeiner Schublade. Und nicht nur Kinder: Auch für Jugendliche könne ein Computer-Treff eingerichtet werden. Denn genau die wolle man ja auch in Crimmitschau halten. Und auch die älteren Semester. Manchen blutet sogar das Herz, wenn das Gebäude gegenüber des Schockens abgerissen werden würde. „Dort könne man doch ein Musikzentrum für junge Leute integrieren“, meinte eine Frau. „Eines, in dem man sich trifft und ungezwungen Musik spielt.“ Dass in das Schocken selbst die Bibliothek angesiedelt werden könnte, fand regen Zuspruch. So meinte eine aus Bayreuth stammende zugezogene Crimmitschauerin, dass man in ihrer Heimatstadt riesigen Erfolg mit solch einem Projekt habe.

Das Projekt kostet rund 5,3 Millionen Euro. 1,3 Millionen Euro würde die Stadt dem Investor zuschießen. 2,6 Millionen Euro zahlt der Bund.

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