Schönheider Wölfe treffen auf ungeschlagene Icefighters

Foto: palmstreetstudios/juliane rolof ©

Das kommende Wochenende in der Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost könnte zumindest in der Gruppe 2 schon eine kleine Vorentscheidung darüber bringen, welche Teams sich weiter Hoffnung auf den Gruppensieg machen dürfen. Aktuell die besten Karten haben die Schönheider Wölfe, welche zunächst am Samstag, dem 02.03.19, um 16:30 Uhr zum letzten Derby der Saison bei den Chemnitz Crashers antreten. Keine 24 Stunden später sitzt das Team von Trainer Sven Schröder schon wieder im Bus, wenn es am Sonntag, dem 03.03.19 nach Niedersachsen geht, wo die Erzgebirger ab 18:00 Uhr auf die gleichfalls noch ungeschlagenen Salzgitter Icefighters treffen.

Während die Wölfe am Samstag in Chemnitz versuchen werden, mit kühlem Kopf und spielerischer Qualität auch das sechste und letzte Derby in dieser Spielzeit zu gewinnen, bekommt es der Regionalliga-Ost-Meister am Sonntag mit einem völlig unbekannten Gegner zu tun.

Icefighters sind ein schwieriger Gegner

Die Salzgitter Icefighters, welche von Ex-Bundesliga-Profi Radek Vit gecoacht werden, schlossen die Meisterschaft in der Regionalliga Nord, mit elf Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Hamburg, auf dem dritten Rang ab. Aktuell beste Scorer in der Verzahnungsrunde sind der gebürtige Wolfsburger Thomas Herklotz (2 Tore/2 Assists), der Lette Viktors Ponatovskis (1/2) und der Tscheche Petr Binias (1/2). Im Tor steht mit Dennis Korff ein 27-Jähriger, welcher auch schon in Adendorf, Hannover und Braunlage Oberliga-Erfahrungen nachweisen kann. Aufgrund dessen, dass in der Regionalliga Nord etwas anders mit den erlaubten Kontingentstellen umgegangen wird, wonach es keine Einschränkungen für kontingendpflichtige EU-Angehörige gibt, stehen im Kader von Salzgitter insgesamt drei Letten, ein Tscheche, ein Slowake und ein Ukrainer.

Ein paar mehr Informationen sind aber über die Icefighters dann doch in Schönheide durchgesickert, wonach das Team um Kapitän Justin Spenke defensiv robust und stabil agiert und über schnelle Konter den Torerfolg sucht. Diese Konterstärke der Harzvorländer haben auch die Chemnitz Crashers in ihrem ersten Spiel der Verzahnungsrunde schmerzlich erfahren müssen, als Salzgitter doch überraschend deutlich mit 8:2 im Küchwald gewinnen konnte. Letzten Sonntag beim Heimspiel gegen den Hamburger SV war es beim 2:1 für die Icefighters doch schon deutlich enger.

Crashers stehen unter Beobachtung

Bevor jedoch das vermeintlich erste Endspiel um den Gruppensieg zwischen Salzgitter und Schönheide über die Bühne geht, konzentrieren sich die Wölfe zunächst auf das Spiel am Samstag in Chemnitz. Nach dem Derby vom letzten Samstag im Wolfsbau wurde viel diskutiert, geschrieben oder geäußert, denn die doch sehr harte Spielweise der Crashers fiel letztendlich nicht nur dem MDR auf, welcher die Thematik doch häufiger in der Livestream-Übertragung angesprochen hat. Auf Ansinnen der Schönheider Wölfe hat nun auch der Sächsische Eishockeyverband reagiert und wird das Spiel am Samstag in Chemnitz unter Verbandsaufsicht stellen und im Vier-Mann-System leiten lassen.

Das sagt der Trainer vor den beiden wichtigen Spielen

Für Wölfe-Coach Sven Schröder kein Problem, wird sich sein Team in beiden Spielen nur auf sich verlassen und die eigenen Qualitäten in die Waagschale werfen. „Generell müssen wir wieder einfacher in unserer Spielanlage werden; wenn wir am kommenden Wochenende mit unserem gewünschten Ziel rausgehen wollen. Im letzten Spiel haben wir es dem Gegner durch zu komplizierte Spielweise zu einfach gemacht. Uns hat die Konsequenz und Zielstrebigkeit gefehlt. Wir wollen in beiden Spielen wieder unsere Qualitäten einsetzen, mit Tempo und Konsequenz spielen und dabei einfach bleiben. Für Chemnitz geht es am Samstag um die Ehre, im letzten Saison-Derby doch noch was gegen uns zu reißen und die Icefighters aus Salzgitter wollen an ihrer derzeitigen Erfolgsserie festhalten. Aus Salzgitter sind mir viele Spieler bekannt und ich kenne ihre Qualitäten. Letztendlich müssen wir aber unsere Leistung bringen, clever und abgezockt sein, um am Ende in unserer Gruppe für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen.“

Livestream hält Fans auf dem Laufenden

Für alle Wölfefans, die nicht zu den beiden Auswärtsspielen fahren können, wird sowohl in Chemnitz als auch in Salzgitter ein Livestream via Facebook angeboten. Das Derby am Samstag ist auf der Facebook-Seite von Chemnitz Fernsehen unter https://www.facebook.com/chemnitzfernsehen zu sehen. Die Partie aus Salzgitter kann, mit freundlicher Unterstützung von Guntram Fröbel und seinem Team von Palmstreetstudios, über unsere Facebook-Seite https://www.facebook.com/schoenheiderwoelfe/ live mitverfolgt werden.

Markus Gläß

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