Schulcampus des Evangelischen Schulzentrums Chemnitz eröffnet

Über sieben Brücken mussten Geschäftsführer Stefan Meyer (r.) und die Schülerinnen und Schüler nicht gehen. Aber eine Brücke führt dann doch in den Anbau. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz/OT Hilbersdorf. Ein Meilenstein in der Geschichte des Evangelischen Schulzentrums Chemnitz (ESZC) wurde heute erreicht: Lehrer und Schüler konnten ihren Schulcampus in Beschlag nehmen. Genau gegenüber dem jetzigen Haus wurde in Rekordzeit von nur 17 Monaten ein dreigeschössiger Neubau mit Sporthalle und Mehrzweckraum errichtet. Verbunden sind die beiden Häuser mit einer voll verglasten Brücke über die Helmholtzstraße.

Rund 6,3 Millionen Euro wurden vom Träger der Schule aus Eigenmitteln investiert. Der Freie Evangelische Schulverein hatte 1999 auf dem Sonnenberg ein leer stehendes Schulgebäude als Grund- und Oberschule saniert (Haus 1). Da die Anmeldungen immer mehr stiegen, kam 2012 in Hilberdorf ein zweites Gebäude dazu (Haus 2).

Aktuell lernen an beiden Standorten zusammen 752 Mädchen und Jungen, davon 542 in der weiterführenden Schule. „Maximal 100 weitere Kinder können wir aufnehmen“, verrät Stefan Meyer, Geschäftsführer des Trägervereins.  Und die Anmeldezahlen zeigen auch jetzt – trotz eines monatlichen Schulgeldes von rund 100 Euro – noch nach oben. „Ich denke, das hat etwas mit der Atmosphäre bei uns hier zu tun“, so Meyer. Vielen Eltern sei es wichtig, dass ihren Kindern nicht nur Wissen sondern auch Werte vermittelt würden. Deswegen habe man auch den Slogan „Schule für Werte“ gewählt.

Wichtig sei bei der Anmeldung nicht, dass die Kinder im christlichen Glauben aufwachsen, so Meyer. Rund die Hälfte der Mädchen und Jungen sei konfessionslos. „Aber sie müssen natürlich unsere Werte mit tragen“, verdeutlich der Geschäftsführer. Und das tun sie offenbar. Bei der Eröffnung heute in der Aula wurde gemeinsam gesungen und der Segen für den neuen Teil der Schule empfangen – getreu dem Schuljahresthema „Hand in Hand“ berührten sich die Kinder und Jugendlichen dabei freundschaftlich an der Schulter.

Der neue Trakt wurde standesgemäß mit dem Durchschneiden eines Bandes zelebriert.

In der Aula wurde anschließend gemeinsam musiziert und dem Gebäude der Segen ausgesprochen.

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