Schwarzfahrer schlägt Schaffner

Bundespolizei greift nach Angriff in der CityBahn Chemnitz-Burgstädt ein. Foto: pixabay.com

Schaffner von somalischem Schwarzfahrer attackiert

Chemnitz. Ein Schaffner alarmierte am Dienstag (26. März) 15.42 Uhr die Bundespolizei, weil ihn in der CityBahn zwischen Burgstädt und Chemnitz ein Schwarzfahrer bei der Kontrolle attackiert hat.
Als der Zug im Hauptbahnhof 15.48 Uhr im Hauptbahnhof hielt, trafen die Beamten nur den Geschädigten an. Der Tatverdächtigte und seine Begleiterin waren am Haltepunkt Borna ausgestiegen.
Dort konnten die Beamten aufgrund der Personenbeschreibung einen 21jährigen somalischen Staatsangehörigen und eine 20jährige somalische Staatsangehörige feststellen. Bei dem 21jährigen Mann handelte es sich um den Tatverdächtigen, der den Zugbegleiter verletzte. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung der weiblichen Person wurde zudem ein Strafvollstreckungsbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig festgestellt.

Die Bundespolizei leitete gegen den 21-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistungen (§ 265a StGB) und Körperverletzung (§223 StGB) ein. Gleichzeitig wurde eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verstoßes gegen die räumliche Beschränkung (§ 98 i.V.m. § 61 AufenthG) beanzeigt.

Gegen die 20-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistungen (§ 265a StGB) eingeleitet. Sie konnte die Haftstrafe aus dem Vollstreckungshaftbefehl durch Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 300 Euro abwenden.

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