Schweinerei! Tiertransporte unter aller Sau!

Tiertransporte mit gravierenden Mängeln stellten Polizisten an der A 4 fest. Fotos: Polizei

Tiertransporte mit gravierenden Mängeln stellten Polizisten an der A 4 fest.
Fotos: Polizei

 

Tiertransporte mit gravierenden Verstößen

Hainichen. Polizisten kontrollierten am Montag und Dienstag (29./30. August) an der A 4  in Fahrtrichtung Erfurt auf dem Parkplatz „Rossauer Wald “zusammen mit dem Veterinäramtes des Landkreises Mittelsachsen 14 Tiertransporte, stellten gravierende Verstöße fest.

Die Bilanz: 22 Bußgeldanzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz, die Tierschutztransportverordnung und das Tierschutzgesetz.

Hervorzuheben ist die Kontrolle eines mit Schlachtrindern beladenen Transporters am Montag, dessen Weiterfahrt aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes einiger Tiere von den Polizisten und dem Amtstierarzt untersagt wurde. Auf der Ladefläche lag eine verendete Kuh, ein verletztes Tier musste eingeschläfert werden.

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Drei weitere Kühe waren ebenfalls nicht transportfähig, da sie vor Antritt der Fahrt nicht gemolken worden. Unter Polizeibegleitung wurde der Tiertransport von der BAB 4 zur zuständigen Firma zurückbegleitet, um die erforderlichen Maßnahmen wie Melken und Einschläfern durchführen zu können.

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Bei einem mit 530 Ferkeln auf drei Ebenen beladenen Tiertransport stellte sich heraus, dass dieser 60 Schweine zu viel geladen hatte.

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Unter Abwägung aller Möglichkeiten und um die Transportdauer für die Tiere so kurz wie möglich zu halten, erlaubten die Beamten die Weiterfahrt zum Bestimmungsort.

Anschließend wurde am Dienstagnachmittag ein mit Kälbern beladener Tiertransport auf dem Parkplatz kontrolliert, dessen Fahrer nicht im Besitz eines entsprechenden Befähigungsnachweises für Tiertransporte war. Die Weiterfahrt wurde von den Beamten untersagt. Die zuständige Firma musste einen Ersatzfahrer schicken. Zudem fand sich auf der Ladefläche ein abgemagertes Kalb, welches für die Weiterfahrt von den restlichen Tieren im Transporter separiert werden musste.

Festzuhalten ist jedoch, dass die überwiegende Anzahl der Kontrollen an beiden Tagen ohne gravierende Beanstandungen verlief. Die Beamten fanden zumeist gute Transportbedingungen und Tiere in einem gesundheitlich guten Zustand vor.

 

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