Silbermann als Stahlschnitt

 Ein neuer Hingucker am „Regimentshaus“ am Freiberger Schloßplatz ist die Darstellung des Gottfried Silbermann. Eingeweiht wurde die Stahlschnittfigur am 10. September von den Architekten Volker Benedix (re.) und Ronny Erfurt. Foto: Steffen Ulbricht

Ein neuer Hingucker am „Regimentshaus“ am Freiberger Schloßplatz ist die Darstellung des Gottfried Silbermann. Eingeweiht wurde die Stahlschnittfigur am 10. September von den Architekten Volker Benedix (re.) und Ronny Erfurt. Foto: Steffen Ulbricht

Freiberg. Nach wie vor ist es ein großes Mysterium – wie der geniale sächsische Orgelbaumeister Gottfried Silbermann (1683-1753) wirklich ausgesehen hat. „Er ist omnipräsent, aber leider gesichtslos“, befindet dann auch Domkantor Albrecht Koch, „ aber wir müssen sein Antlitz schon mehr in die Öffentlichkeit bringen.“ Nun, seit dem 10. September ist das der Fall, Gottfried Silbermann ist als Stahlschnittfigur an seinem früheren Werkstattgebäude am Freiberger Schloßplatz zu sehen.

Die Idee hatte Architekt Volker Benedix, Aufführender war die Stahlbau Lüttwitz GmbH und als Sponsor agierten die Freiberger Lions. Benedix erklärte zur Eröffnung die Figur: „Beseelt von einem neuen Auftrag hastet Silbermann aus dem Haus, die Perücke weht, ein paar Orgelpfeifen hat er schon Gepäck … Und, keine Angst, die Stahlfarbe wandelt sich noch zu einem schönen Umbra“. ULB

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