Soziale Netzwerke: Asylbewerber-Vorfälle in Zwickauer Schwimmbädern heiß diskutiert

Dieses abfotografierte Schreiben sorgt derzeit in sozialen Netzwerken für Aufregung. Darin werden harte Anschuldigungen erhoben. Foto: Facebook

Dieses abfotografierte Schreiben sorgt derzeit in sozialen Netzwerken für Aufregung. Darin werden harte Anschuldigungen erhoben. Foto: Facebook

Zwickau. Frauen werden in der Sauna und im Schwimmbad belästigt, Männer „entleeren ihren Darm“, onanieren und ejakulieren in den Whirlpool, sie entziehen sich außerdem den Anweisungen der Bademeister und verlassen frech die Badeeinrichtungen, obwohl sie aufgrund von Zeitüberschreitung hätten nachzahlen müssen und die Männer würden gewaltsam in die Umkleidekabinen der Frauen dringen. All das geht aus einem Schreiben des Ordnungsamtes an Finanzbürgermeister Bernd Meyer hervor. Die Beschuldigten sind immer Asylbewerber, die sich in der Glück-Auf-Schwimmhalle sowie im Johannisbad aufgehalten haben sollen.

Der Brief schwirrt bereits in den sozialen Netzwerken herum und löste eine Welle der Entsetzung aus. In beiden Zwickauer Facebook-Gruppen, also der Gruppe „Für Toleranz im Landkreis Zwickau“ und der Gruppe „Zwickau sagt NEIN zum Asylmissbrauch“ werden die Vorfälle heiß diskutiert.

„Der Text, Formulierung etc. ist Grotte, was jetzt nicht unbedingt die Echtheit in Frage stellen müsste, mir kommt das dennoch sehr weit hergeholt und zu passend für die schon geschlagene Kerbe vor“, schreibt ein Kommentator. „Also ich geh jede woche in die glück auf Schwimmhalle und mir persönlich ist nix darüber bekannt aber wenn das jetzt so wird naja………..mal schauen wo es hin führt mein Kind geht jedenfalls jetzt nimmer allein !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“, schreibt eine andere Frau.

In einem Radio Zwickau-Interview mit Ordnungsamt-Leiter Rainer Kallweit werden die Vorfälle allerdings bestätigt.

Die AfD hat indes in der gestrigen Stadtratssitzung um Aufklärung gefordert. In ihrer Anfrage wollen sie zum einen geklärt haben, ob und inwieweit die Anschuldigungen stimmen und inwieweit sogenannte „Willkommensgutscheine“ an „Zugezogene“ zum freien Eintritt in die Zwickauer Bäder verteilt werden.

Die zweite Seite des Schreibens. Foto: Facebook

Die zweite Seite des Schreibens. Foto: Facebook

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