Spätschicht mal anders – Tage der Industriekultur gehen in die zweite Runde

Die Tage versprechen eine Reise in die Gegenwart der Industriekultur. Foto: Tourismusregion Zwickau e.V.

Region.  Über 70 Unternehmen aus der Region legen in der kommenden Woche eine Extra-Spätschicht ein. Den Grund dafür erläuterte Ina Klemm, Geschäftsführerin der Tourismusregion Zwickau am heutigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Denn die Betriebe öffnen am Wochenende vom 21. bis 23. September die Türen für Die Tage der Industriekultur.

Dort bekommen Besucher von Nah und Fern neben Zeitsprüngen in die historische Vergangenheit der Industrie vor allem auch einen spannenden Einblick in die Kulissen der modernen Produktionsstätten geboten. “Industriekultur lebt, entwickelt sich immer weiter und muss nicht nur nach Außen getragen werden, sondern ebenso auch nach Innen, zu den Menschen der Region”, betonte Klemm den Hauptakzent des Programmes.

Von der Werkzeugherstellung der Automobilzulieferer, den Maschinenbauern über die Verarbeitung von Lebensmitteln bis hin zur Pharmaerzeugung ist an diesen Tagen für alle Interessierten von Jung bis Alt etwas dabei. Und nachdem im letzten Jahr bereits elf Standorte in der Region Zwickau zu besichtigen waren, gewähren in diesem Jahr insgesamt 15 Unternehmen und Institutionen an 17 Standorten einen ganz besonderen Blick in die Produktionsorte.

Darüber hinaus besteht ebenso die Option, sich parallel zu allen Werksführungen auch über Job- und Ausbildungschancen zu informieren. “Wir geben den Besuchern die Gelegenheit, auf Tuchfühlung mit dem Unternehmen zu gehen. Dabei ist es uns auch wichtig, junge Menschen für die Technik begeistern zu können und ihnen somit Industrie greifbarer machen”, so Christian Gerlach, Geschäftsführer der H&T ProduktionsTechnologie GmbH, der mit dem Unternehmen in diesem Jahr zum ersten Mal an den Tagen der Industriekultur in der Region Zwickau teilnimmt. Ebenso neu am Start ist auch die Westfalia Presstechnik GmbH & Co KG, die sich an diesem Wochenende neben andere bekannte Unternehmen, wie Linamar, Thyssenkrupp oder Friweika reihen.

Zudem locken an diesem Wochenende insgesamt 14 Museen, zahlreiche Stadtführungen sowie ein Kulturfestival in einer traditionsreichen Chemnitzer Fabrikhalle mit  verschiedenen Rahmenprogrammen, in denen das Thema Industriekultur aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben ist.

In Chemnitz finden Die Tage der Industriekultur  bereits zum neunten Mal statt, die Region Zwickau ist zum zweiten Mal dabei.

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