Spielerische Integration

Eins, zwei, drei - hoch die Bälle! Beim Zirkusprojekt werden ausländische Jugendliche auf spielerische Weise integriert. Bestaunt werden die Künste von den Untersützern (links im Bild). Foto: Cindy Haase

Eins, zwei, drei – hoch die Bälle! Beim Zirkusprojekt werden ausländische Jugendliche auf spielerische Weise integriert. Bestaunt werden die Künste von den Untersützern Silke Reuther (Präsidentin Rotary Club Chemnitz-Tertia), Klaus Ebnet (Regionalgeschäftsführer IKK classic) und Pater Johannes Kaufmann (Leiter Don Bosco Haus) mit der Kooperationsvereinbarung. Foto: Cindy Haase

Sonnenberg. „Wir wollen die Ingetration spielerisch fördern“, beschreibt Silke Reuther, amtierende Präsidentin des Rotary Club Chemnitz-Tertia ein neues Projekt, das heute Mittag  mit  dem Don Bosco Haus in einer Kooperationsvereinbarung besiegelt wurde.

Ausländische Kinder und Jugendliche werden bis zum Sommer 2017 gemeinsam mit deutschen Kindern unter Leitung von Zirkuspädagogen an einem Programm mit Artistik, Jonglage, Luftartistik, Tanz, Theater und Musik arbeiten. Das Angebot zur spielerischen Integration im Kinder- und Jugendzirkus Birikino wird die sozialen Kompetenzen und die Gesundheit der Kinder stärken. Das Selbstwertgefühl sowie Selbstbewusstsein und damit auch die Integrationsfähigkeit der ausländischen Teilnehmer soll durch eine freudvolle und gesunde Freizeitgestaltung gemeinsam mit deutschen Kindern im Zirkus gefördert werden.

Spielerisch werden so auch Vorurteile auf beiden Seiten abgebaut, die Kinder lernen sich mit ihren Kulturen besser kennen und arbeiten miteinander für ein Ziel – eine große Galavorstellung. Ein breites Publikum kann sich dann zum Projektabschluss von den Früchten der Arbeit in einem spannenden Zirkusprogramm überzeugen. Die Georg-Weerth-Oberschule ist mit ihren Kindern ebenfalls Projektpartner.

Für das Projekt hat der Rotary Club Chemnitz-Tertia 10.000 Euro eingeworben. Auch die IKK classic unterstützt das Projekt. „Ich habe den Zirkus Birikino 2004 das erste Mal gesehen und war begeistert, wozu Laien doch in der Lage sind“, erzählt am heutigen Mittwoch IKK classic-Regionalgeschäftsführer Klaus Ebnet. Ähnliche Begeisterung soll auch 2017 ausgelöst werden: Am 8. Mai wird das ganze Projekt mit einer Aufführung im Schauspielhaus Chemnitz seinen Höhepunkt finden. ch

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