Sportstadt Chemnitz: “Dem politischen Missbrauch eine klare Kante zeigen”

CDU-Generalsekretär Alexander Dierks und Sportjournalist Waldemar Hartmann diskutierten gemeinsam mit den Chemnitzern über Ideen für den Sport in der Stadt. Foto: Judith Hauße

Es war eine Frage, die Sportjournalist Waldemar Hartmann am Mittwochabend bei seinem Besuch in Chemnitz ganz besonders unter den Nägeln gebrannt hat: “Wie ist denn nun die aktuelle Aufstiegslage in der zweiten Basketball-Bundesliga?”, wollte er wissen. Als gebürtiger Nürnberger interessiere ihn das ganz besonders. Doch nicht nur dabei zeigte sich der Bayer interessiert, auch andere Themen rund um Sport in Chemnitz kamen an diesem Abend im Rahmen der Veranstaltung “Politik und Sport – Chemnitz diskutiert” zur Sprache, zu der Alexander Dierks, CDU-Generalsekretär die Chemnitzer gemeinsam mit dem deutschen Fernsehjournalist ins Hilbersdorfer Ballhaus eingeladen hat. Zudem verriet “Waldi” den Chemnitzern auch, worin seine Begeisterung für den Freistaat Sachsen begründet liegt und warum er sich klar für eine starke CDU ausspricht.

Darüber hinaus schilderte Dierks dem Sport-Experten: “Wir haben in Chemnitz Weltklasse-Athleten sowie eine große Fußballtradition.” Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass für Hass und Hetze, wie dies vor allem schon bei Fußballspielen oft der Fall war, kein Platz eingeräumt werden darf, so der CDU-Politiker. Dem stimmte Hartmann zu und betonte außerdem, man dürfe den Fußball nicht zur Bühne des politischen Missbrauchs machen. Vielmehr müssen “die Vereine den Mut dazu haben, Hass und Hetze in der Fans-Szene eine klare Kante zu zeigen. Schließlich sei Hartmann schon immer wertkonservativ aus Überzeugung gewesen und habe die Sachsen als friedliches und sehr offenes Völkchen kennengelernt. Vermutlich auch ein Grund, warum der Sportmoderator bekannt gab, dass er im September mit seiner Ehefrau nach Leipzig zieht.

Doch nicht nur beim Thema Fußball wurden bei der gestrigen Veranstaltung klare Standpunkte geäußert. Schließlich sei Chemnitz auch als erfolgreiche und stolze Sportstadt anzusehen, aus der u.a. schon zahlreiche Olympia-Medaillen in der Vergangenheit hervorgegangen sind. Dementsprechend müsse auch weiterhin, so Dierks, der Olympiastützpunkt in der Stadt erhalten bleiben. Zudem sollten sportliche Leistungen und Erfolge vielmehr nach außen getragen werden, u.a. mit neuen Ideen im Bereich des Standortmarketings.

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