Stabsstelle bezieht neue Räumlichkeiten

Katja Reinhold und Heiko Schönherr von der Stabsstelle. Zum Team gehört auch noch Sven Büchner. Foto: Uwe Wolf

Katja Reinhold und Heiko Schönherr von der Stabsstelle. Zum Team gehört auch noch Sven Büchner. Foto: Uwe Wolf

Limbach-Oberfrohna. Die Stabsstelle für Prävention/Integration/Soziales hat neue Räume bezogen. Seit Kurzem befindet sie sich in den ehemaligen Räumen der Stadtinformation. Die Mitarbeiter stehen sowohl den Bürgern für Ihre Fragen, Anregungen und auch kritische Äußerungen zur Verfügung, insbesondere auch zur derzeit aktuellen Asylthematik. sie widmen sich dem Sozialbereich und der Schulsozialarbeit.

Katja Reinhold, Sven Büchner und Heiko Schönherr sind ab sofort dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr für die Ratsuchenden da. Außerhalb dieser Öffnungszeiten sind Termine nach Absprache jederzeit möglich. Zusätzlich hat die Stadtverwaltung eine kostenlose Rufnummer (aus dem deutschen Festnetz) eingerichtet: 0800/3388003.

„Es geht aber nicht nur um die Flüchtlingsthematik, sondern um mehr“, sagte Oberbürgermeister Jesko Vogel. „Die drei Mitarbeiter sind in die verschiedenen Fachbereiche der Verwaltung eingegliedert und sind somit ein fester Ansprechpartner für alle, die mit der Stadt kommunizieren wollen.“ Außerdem werden in der Stabsstelle die Angebote Dritter koordiniert und aktualisiert. Die neuen Räume haben gleich mehrere Vorteile. So haben sie einen Zugang von Außen her, es gibt Parkplätze in unmittelbarer Nähe und die Mitarbeiter sind stets erreichbar.

Im Bereich Soziales arbeitet die Stabsstelle eng mit Behörden, Alleinerziehenden, Senioren, Arbeitslosen und Flüchtlingen zusammen. Die Stabsstelle kann schnell auf bestehende Probleme im sozialen Bereich reagieren. Auch mit verschiedenen Organisationen und Vereinen gibt es eine enge Kooperation.
Die drei Mitarbeiter der Stabsstelle verstehen sich aber auch als Ansprechpartner für die in der Stadt ankommenden Asylsuchenden. Hauptaufgabe ist es, die Asylsuchenden unterzubringen und Konflikte mit der Bevölkerung zu vermeiden. „Gerade beim Thema Flüchtlinge gibt es Unsicherheit bei allem, was auf uns zu kommt. Wir merken schon, dass Spannung in der Luft liegt. Mit der Stabsstelle wollen wir auch unsere Handlungsfähigkeit demonstrieren“, so Jesko Vogel. uw

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