Stadt Zwickau schließt Gartenanlage Parkstraße

Bis 2018 ist SChluss mit der Idylle in der Kleingartenanlage Parkstraße beim Schwanenteich. Foto: Harry Hautumm/pixelio.de

Bis 2018 ist Schluss mit der Idylle in der Kleingartenanlage Parkstraße beim Schwanenteich. Foto: Harry Hautumm/pixelio.de

Zwickau. 2018 bedeutet das Aus für die Kleingartenanlage Parkstraße. Obwohl aus behördlicher Sicht eine Weiternutzung der KGA möglich wäre, besteht seitens der  Stadt Zwickau als Grundstückseigentümer weiterhin die Absicht, das grüne Areal nicht mehr in der Form zu betreiben.

2013 durch die Stadt Zwickau Bodenuntersuchungen in der Kleingartenanlage „Parkstraße“ durchgeführt. Im Ergebnis der ersten Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich die Auffüllungen der ehemaligen Lehmgrube über die gesamte Fläche der Kleingartenanlage erstrecken und Bodenbelastungen vor allem mit Cadmium, Blei, Nickel, Arsen und PAK bestehen. Schadstoffe in den angebauten Pflanzen wie Gemüse wären somit nicht ausgeschlossen.

„Im Zusammenhang mit der durchgeführten Expositionsabschätzung und in der Gesamtschau aller Ergebnisse bleibt jedoch festzustellen, dass für die Nutzung als KGA keine Gefahrenlage besteht, die ein behördliches Einschreiten aufgrund bodenschutzrechtlicher Vorschriften erfordert“, heißt es seitens des städtischen Umweltbüros.

Auf dem Gelände der Gartenanlage beim Schwanenteich befand sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Ziegelei mit Lehmgrube. Auf dem verfüllten Restloch der Lehmgrube entstand ab 1920 die Kleingartenanlage und 1922 wurde der Kleingartenverein „Parkstraße“ gegründet.

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