Starker Team-Basketball bringt Niners zum Sieg

Niners–Kapitän Malte Ziegenhagen ist Top–Scorer der Partie mit 24 Punkten. Foto: IMAGO / HMB-Media

Nachdem die Niners am Dienstag jubeln durften, da man die Lizenz für die kommende BBL-Saison erteilt bekommen hat, ging es an selbigen Tag nach Würzburg. Dort bestreitet der Aufsteiger sein letztes Auswärtsspiel in der noch laufenden Saison.

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Zunächst führen die Gastgeber aus Würzburg 7:3. Chemnitz weiß aber zu antworten, Thornton und Ziegenhagen für drei, gefolgt vom nächsten Dreier von Jonas Richter (7:9). Die Niners mit einem guten Flow zu Beginn der Partie, 4 von 5 Dreierwürfen gehen bis dato rein (9:14). Aber auf beiden Seiten zeigt sich hohes Tempo. Würzburg mit dem Steal nach einem kleinen Patzer der Chemnitzer (14:14).

Die Würzburger nun mit durchaus mehr Druck unter dem Korb, führen mit einem Punkt (17:16). Ihre Gäste finden durch Filip Stanic aber eine Lücke im Gebälk, die Chemnitzer nun wieder mit einem Punkt vorn (17:18). Die Würzburger scheinen aber Ping Pong zu mögen, 19:18 für die Gastgeber.

Fazit des ersten Viertels: Beide Mannschaften geben viel Tempo, auch wenn es für sie nur noch um die goldene Ananas geht, wie Ziegenhagen zu Beginn des Spiels sagte. Selbiger bringt dann auch die Niners zum Ende der ersten zehn Minuten zur Führung (22:26).

Gerade wollte ich die Turnover-Quote der Niners  loben, da verliert Luis Figge den Ball, die Gastgeber bestrafen den Fehler (24:26). Und Ziegenhagen bereits mit elf Punkten, verwandelt auch den nächsten Dreier zum Erfolg (26:31). Der Vorsprung nun mal etwas größer für die Sachsen, Johnson mit den leichten Punkten (26:33). Schöner Teambasketball der Chemnitzer, großer Unterschied zu den vergangenen Spielen in Bonn oder gegen Gießen. Und Malte Ziegenhagen jetzt schon mit 17 Punkten, jeder Dreier ein Erfolg heute (34:41). Das zwingt die Würzburger zur Auszeit.

Thornton macht heute eher den Akrobat, ein kleiner Hüpfer, der Ball gelangt nicht richtig zu Ziegenhagen. Ballverlust, die Würzburger können das aber nicht ausnutzen, Ball geht daneben, Thornton macht seinen Ballverlust mit zwei Punkten wieder gut (36:43).

Kurz vor der Halbzeit füllt sich etwas das Turnover-Konto der Niners. Die kämpfen aber um jeden verloren gegangenen Ball. Richter mit der Versöhnung (39:47).

Der Start in die zweite Hälfte noch etwas holprig auf Seiten der Chemnitzer. Die können den Ball zunächst nicht mehr ganz so leicht in den Korb bringen. Würzburg dagegen mit einem 4:0-Lauf (43:47). Nach einer kurzen Punkte-Pause, Thornton für drei (43:50). Das können aber auch die Franken, Koch trifft. Zusätzlich gehts an die Freiwurflinie, die Gastgeber kommen wieder näher (48:50), Hunt zum Ausgleich (50:50).

Das dritte Viertel gehört jetzt definitiv den Würzburgern, sind aggressiver in der Verteidigung. Die Chemnitzer machen hoffentlich nur einen kleinen Power-Nap (52:51). Johnson bringt die Niners wieder etwas nach vorn (53:56). Was man von den Freiwürfen nicht gerade sagen kann, nur 5 von 10 gehen rein. Buzzer-DJ dann mit dem Dreier (55:60), kurz vor Ende des drittenViertels scheint der Wecker bei den Pastoren-Mannen wieder geklingelt zu haben. Ziegenhagen setzt dem einen drauf, plus Foul. Die Niners können so trotz starker Leistung der Franken in diesem Abschnitt das Viertel für sich ausmachen (55:64).

Letztes Viertel. Es wird noch einmal spannend. Ganz nach Geschmack der Niners, wenn man sich die letzten Siege anschaut. Würzburg kommt nach einem unsportlichen Foul gegen Ziegenhagen auf 60:64 ran. Der weiß aber, wie eine Wiedergutmachung geht, ein erneuter Dreier von ihn (63:70).

Die Würzburger nutzen nun wieder jeden kleinen Fehler, kommen wieder auf 3 ran (67:70). Noch fünf Minuten auf der Uhr, die heiße Phase hat begonnen, eingeläutet von den Würzburgern mit zwei Punkten (69:72). Die Chemnitzer antworten aber mit einer abgeklärten Wurf durch Isiaha Mike (69:75).

Beide schenken sich nichts. Das Nervenkostüm wird immer knapper (74:75). Noch drei Minuten, die Chemnitzer führen mit vier (74:78).

Da waren es nur noch zwei Minuten, Mike für zwei  (77:82). Richter erhöht auf fünf Punkte (79:84). Die letzte Minute läuft, Lowery nochmal für drei (82:84). Ein Ballverlust von Mike lässt die Partie zum Krimi werden. Noch acht Sekunden, Würzburg an der Freiwurflinie, die treffen nur einen (83:84). Chemnitz mit dem Ballbesitz. Auszeit Chemnitz. Die Niners verlieren nach dem Einwurf den Ball. Würzburg noch immer mit der Chance, zu gewinnen. Noch fünf Sekunden. Noch zwei Sekunden. Chapman verwirft. Chemnitz gewinnt 83:84.

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